Buchmesse: Die Branche liebt ihre Abendlektüre
Es gibt sie noch in der digitalen Kommunikationsbranche, die Abendlektüre. Zur Frankfurter Buchmesse hat W&V Online per Mini-Umfrage das Verhältnis zum guten alten Buch durchleuchtet.
Die Frankfurter Buchmesse hat ihre Pforten wieder geöffnet - zum 63. Mal. Nach den Worten ihres Direktors Juergen Boos steht sie ganz im Zeichen des "Aufbruchs im Mediensektor". Vor allem aufgrund der zunehmenden Digitalisierung der Literaturproduktion entstünden neue Segmente. Boos nennt als Beispiele den wachsenden Anteil der E-Book-Nutzung im Kinder- und Jugendbuchbereich
Für die klassisch-analogen Bücher und ihre Verlage sind es keine schöne Zeiten mehr: Gerade eben hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels wieder seinen Branchenmonitor Buch abgeliefert – mit vielen Minuszeichen vor den Absatzzahlen. Gut läuft es derzeit lediglich mit Werken aus der Belletristik. Auch Reiselektüre ist stark gefragt – nachdem die Deutschen nach eher sparsameren Jahren das Reisen wieder sehr stark für sich entdeckt haben.
W&V Online hat sich gefragt, wie gerade die massiv vernetzte und digital orientierte Kommunikationsbranche mit dem guten alten Buch umgeht. Und siehe da: Die Abendlektüre darf nicht fehlen. Nicht nur die Mimi geht ohne Krimi nie ins Bett: Viele Werbe- und Mediaprofis greifen gern zum Klassiker Buch - wie eine Mini-Umfrage von W&V Online zur Buchmesse zeigt.
cw/ps