Döpfner will "Welt International" weiter verfolgen
Mathias Döpfner, Vorstandschef von Axel Springer, hat offenbar für die geplante Umsetzung der englischsprachigen "Welt"-Ausgabe, "Welt International", sein Okay gegeben. Einige Details sind aber noch offen.
Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner hat offenbar für die geplante Umsetzung der englischsprachigen "Welt"-Ausgabe, "Welt International", grünes Licht gegeben. Das berichtet der "Kontakter" in seiner aktuellen Printausgabe.
"Der Vorstand von Axel Springer hat das Projekt 'Welt International' positiv bewertet und entschieden, dass es weiter verfolgt wird", erklärt ein Firmenssprecher auf Anfrage des Kontakters. Im September oder Oktober sollte das ehrgeizige Projekt dem Vorstand vorgelegt werden, hieß es zuletzt.
Unklar ist aber noch, wann die Zeitung an den Start geht. "Ein konkreter Einführungstermin steht derzeit nicht fest – er hängt wesentlich von der weiteren konjunkturellen Entwicklung ab", so der Springer-Sprecher. In Branchenkreisen war bislang die Rede davon, dass der im Tabloid erscheinende Ableger der Welt-Gruppe im Februar 2010 auf den Markt kommen sollte.
Die Zeitung wurde unter der Regie des ehemaligen "Welt am Sonntag"-Chefredakteurs Christoph Keese entwickelt. Der Inhalt des auf 48 Seiten angelegten Blattes basiert offenbar auf übersetzten Artikeln aus "Welt" und "Welt am Sonntag". In dem Wochentitel, der sich an Top-Entscheider aus allen Ländern richtet, soll es aber auch eigens produzierte International-Geschichten geben, heißt es. Die Hälfte der geplanten Auflage von rund 125.000 Exemplaren soll in der First- und Business-Class von Flughäfen verteilt werden, heißt es aus dem Verlagsumfeld.