Über die eigenen TV-, Online- und Mobile-Plattformen hinaus will die neue Doppelmarke Sport1 den Dialog über soziale Netzwerke wie Facebook, StudiVZ/MeinVZ oder Twitter forcieren - und auch entsprechend vermarkten. DSF- und Sport1-Chef Zeljko Karajica ist überzeugt: "Mit der Einmarken-Strategie tragen wir der immer stärkeren Fragmentierung der digitalen Medienwelt und dem veränderten Mediennutzungsverhalten Rechnung." Constantin-CEO Bernhard Burgener glaubt: "Mit dieser umfassenden strategischen Neuausrichtung und der Neu-Positionierung von Sport1 als Dachmarke schaffen wir ein nachhaltiges Geschäftsmodell mit hoher Glaubwürdigkeit".

Auch die Kampagne wird Social-Media-Angebote, neben den Kanälen TV, Print, Radio, Internet und Mobile bespielen. Für den Social-Media-Bereich wurde die Agentur Frog Design beauftragt. Die Kreation selbst stammt von der Sport1-Schwester Brandsome. Media betreut weiterhin Carat. Der Etat sei so hoch, "wie er einem Ein-Prozent-Sender zur Verfügung steht", sagt Karajica. Zu sehen sind ab dem 15. Februar eine ganze Reihe Testimonials aus den eigenen Reihen. Darunter die Experten Udo Lattek, Stefan Kretzschmar, Timo Boll und Jörg Wontorra. Und auch der Vielsender-Moderator Matthias Opdenhövel, (ProSieben/ARD: "Unser Star für Oslo", "Schlag den Raab", "DSF:DSFLiga total! Spieltaganalyse") kommt zum Einsatz. In den Spots werden die künftigen Sport1-Köpfe in einer futuristischen Werkstatt gezeigt, mit vielen Schweißfunken und Schweißtropfen.Das Motto:"under construction"

Burgener musste 2009 die Reißleine ziehen, zumal rückläufige Erlöse beim DSF das Sportsegment nach unten gezogen haben. Sportvorstand Rainer Hüther musste gehen, ebenso wie DSF-Chef Oliver Reichert und rund 40 Mitarbeiter der AG. Seither wird das Sportsegment umgekrempelt - mit dem Ziel, am 11. April neu durchzustarten.

ps/lp


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Autor: W&V Redaktion

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