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Kinowerbung 2009 deutlich rückläufig
Die Nettowerbeeinnahmen der deutschen Kinos schrumpften 2009 um 6,6 Prozent auf 71,6 Millionen Euro. Das gab die Vereinigung FDW Werbung im Kino bekannt. Die Zahlen fallen damit bereits zum wiederholten Male geringer aus. 2007 hatte der Nettoumsatz noch über 100 Millionen Euro betragen, 2003 waren es mehr als 150 Millionen Euro gewesen.
Rückläufig waren 2009 sowohl die Einnahmen aus Werbefilmen (–6 Prozent auf 51,6 Mio. Euro) wie auch die Erlöse aus Regionalwerbung (–7 Prozent auf 20 Mio. Euro). Zurückzuführen war dies laut FDW auf eine vielfach vorherrschende Abwartehaltung der Werbekunden im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung. Einen ersten Vorgeschmack auf den Trend hatte Nielsen Media Research bereits vor einigen Wochen gegeben: Die von dem Werbemarktforscher errechneten Bruttowerbeerlöse der Kinos blieben ebenfalls leicht unter dem 2008er-Wert.
Während der Werbemarkt schrumpfte, nahmen die Zahl der Filmbesucher zuletzt wieder zu – nach vorläufigen Zahlen zog es 2009 sogar über zehn Prozent mehr Besucher in die Kinos als ein Jahr zuvor. Insgesamt wurden 2009 über 140 Millionen Kinotickets verkauft. Weitere detaillierte Zahlen dazu legt die Berliner Filmförderungsgesellschaft (FFA) am kommenden Dienstag vor.
Für das laufende Jahr geben die Kinovermarkter sich trotz allem optimistisch. Gründe dafür sind neben den gestiegenen Besucherzahlen auch neue Buchungsmöglichkeiten mit Cost-per-Visit-Abrechnung.
Wadlinger Redakteur











