Mediensplitter: Was sonst noch in der Branche passiert
Sky fährt weiter schnelle Runden, Gottschalk bäckt weiter kleine Brötchen und Constantin sorgt für kreative Dritte: Was sonst noch in der Medienbranche passiert ist.
Sky. Wird auch in diesem Jahr alle Formel-1-Rennen live im TV übertragen und hat die Partnerschaft mit dem Rechteinhaber verlängert. Am Ende der Vorsaison hat Sky-CEO Brian Sullivan noch wie schon im Jahr zuvor erklärt, das Unternehmen prüfe (erneut) sein weiteres Engagement in der Königsklasse des Motorsports. Nun will die Pay-TV-AG alle 20 Grand Prix in der neuen Saison vom ersten Training bis zum Rennen komplett zeigen. Im Free-TV wird RTL weiterhin alle WM-Läufe übertragen – auch wenn Sky dann weiterhin nicht auf Exklusivität pochen kann.
ARD. Schafft einen Minusrekord bei Marktanteilen – mit "Gottschalk Live". Die Vorabendshow mit Thomas Gottschalk haben am Dienstag insgesamt nur 1,2 Millionen Zuschauer berfolgt – bei 4,3 Prozent Gesamtmarktanteil. Schlimmer noch die junge Zielgruppe: Nur 0,24 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer bringen den Entertainer hier auf 2,5 Prozent Marktanteil. Da helfen anscheinend auch die neuerdings internationalen Gäste dem Ersten nicht....
Constantin Film. Hat mit Regisseur Christian Ditter ("Türkisch für Anfänger", "Doctor’s Diary") einen exklusiven Drei-Picture-Deal abgeschlossen. Seine nächsten drei Filme werden von Constantin Film und deren Tochtergesellschaften sowohl produziert als auch ins Kino gebracht. Die exklusive Zusammenarbeit mit Christian Ditter bezieht sich auf ihn als Regisseur und Autor. Die Münchner suchen nach dem überraschenden Tod von Firmengrüner Bernd Eichinger vor einem Jahr stets nach kreativem Input.
Deluxe Television. Die GmbH arbeitet trotz Insolvenz – gestellt am 20. Januar - vorerst weiter und ist mit dem Musik-Sender Deluxe Music, diversen Radiosendern und einem Online-Angebot weiter on Air. Die bisherigen Investoren hätten kein weiteres Geld zuschießen wollen, heißt es in der Begründung. Nun ist die Rede von Verkauf- auch namhafte Medienkonzern hätten Interesse, teilt der Insolvenzverwalter mit.