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Permira-Chef stärkt Ebeling den Rücken
"Der Konzern ist gut finanziert", sagt der deutsche Permira-Chef Jörg Rockenhäuser im "Spiegel"-Interview über seine Beteiligung ProSiebenSat.1. Er gehe davon aus, dass die Sendergruppe zukünftig keine weiteren Finanzmittel benötigen werde. Noch sei es zu früh für ein "Hurra", aber er rechne mit einer Stabilisierung der Werbeerlöse. Man habe in einen Sender mit viel Potenzial investiert - aus diesem könne man mehr machen, sagte er im Interview.
Spekulationen, ProSiebenSat.1 könne mit Ministererlaubnis an Springer verkauft werden, wies Rockenhäuser zurück: "Wir wollen ProSiebenSat.1 nicht verkaufen, und deshalb bemühen wir uns derzeit auch nicht um eine Ministererlaubnis." Außerdem bekräftigte er die "gesellschaftliche Verantwortung", in der Permira als Medieninvestor stehe. Deshalb wolle man auch nicht die Nachrichten bei den Sendern einsparen. Die Produktion von Nachrichten würde das Unternehmen nicht rein wirtschaftlich betrachten, aber angesichts von erheblichen Verlusten in zweistelliger Millionenhöhe bei N24 müsse ein Vorstandschef über Alternativen nachdenken. Senderchef Thomas Ebeling habe neben Kostensenkungen auch die Option, N24 zu verkaufen oder diesen stärker zum Dokumentationskanal auszubauen.
Auf die Frage, ob mit N24-Geschäftsführer Torsten Rossmann und Stefan Aust exklusiv über deren Kauf von N24 verhandelt würde, sagte Rockenhäuser, dass es eine der Möglichkeiten sei, die der Vorstand prüfe. Ebelings rigorosen Sparkurs verteidigte Rockenhäuse gegenüber dem "Spiegel". Der Vorstand habe die Werbekrise schon 2008 kommen sehen und früher als die Konkurrenz reagiert. Die Frage, ob man einen Sender auch "totsparen" könne, parierte der Permia-Chef mit den Programminvestitionen der Kette in Höhe von mehr als eine Milliarde Euro.
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Janotta Redakteur













