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ProSiebenSat.1-Beirat will Werbung bei ARD und ZDF abschaffen

Bereits auf seiner konstituierenden Sitzung setzt der neue ProSiebenSat.1-Beirat Duftmarken, wettert gegen öffentlich-rechtliche Werbung und beschließt das Pilotprojekt "Neue Informationssendungen für junge Menschen".

Text: Petra Schwegler

23. November 2011

Der neue Beirat des TV-Konzerns ProSiebenSat.1 unter dem Vorsitz von Edmund Stoiber macht sich für ein Werbeverbot bei ARD und ZDF stark. Das Gremium hat in seiner ersten Sitzung Eckpunkte für seine künftige Arbeit beschlossen und setzt sich unter anderem für eine Aufgabentrennung zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern ein, wie der Konzern am Mittwoch mitteilt.

"Werbung und Sponsoring dürfen nur dem privaten Rundfunk erlaubt sein", heißt es in der ersten Erklärung des Beirats. Er soll das Unternehmen in gesellschafts- und medienpolitischen Fragen beraten. Neben Stoiber gehören dem neuen Beirat unter anderem der Umweltpolitiker Klaus Töpfer (CDU) an. Das Gremium dürfte Konzernchef Thomas Ebeling aus der Seele sprechen: Auch der ProSiebenSat.1-CEO hat – wie viele seiner Privat-TV-Kollegen - immer wieder Kritik an der Politik von ARD und ZDF geübt und eine Wettbewerbsverzerrung beklagt.

Noch eine Duftmarke setzt der Beirat. Auf seine Anregung hin will sich der Konzern in den kommenden drei Jahren auch der Entwicklung von Sendungen widmen, die Jugendlichen politische und wirtschaftliche Themen näher bringen sollen. Der Vorstand habe ein entsprechendes Pilotprojekt beschlossen. Dabei sollen gemeinsam mit einer Journalistenschule und einem Online-Medium Formate für mögliche Angebote entwickelt werden. Zunächst stellt der Konzern dafür 500.000 Euro zur Verfügung. Edmund Stoiber begrüßt, dass Ebeling den Impuls des Beirats so positiv aufgenommen hat – der auch nötig sei, um mit "neuen Formen der Politikvermittlung" die künftigen Wähler erreichen zu können. Die nächste Sitzung des Beirats findet im Februar 2012 in Berlin statt.


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Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.


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