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Radio Day: "TV völlig überbewertet"
Volles Haus in den Rheinparkhallen: Beim 15. Radio Day in Köln merkt man von der Krise nichts. Man hört, es seien sogar mehr Besucher gekommen, als erwartet, bei den Vorträgen kann froh sein, wer noch einen Stehplatz ergattert hat.
Und nicht nur die Stimmung ist gut auf dem großen Branchen-Treffen, auch mit positiven Zahlen kann die Branche aufwarten. So stellte Irene Burdich von Imas International Ergebnisse aus der Budget-Optimierungs-Studie RollMa vor. Die Untersuchung am Beispiel von acht Branchen unterstellte eine provokante These: Im Media-Mix fast aller Unternehmen sei TV stark überrepräsentiert. Im Mix könne man das Fernsehen getrost auf zwei Drittel des Umfangs reduzieren, um optimale Kampagnen-Ergebnisse zu erzielen.
Der Anteil von Radio dagegen solle bei den meisten Unternehmen verdoppelt werden, denn der Mix mit Radio erhöhe die Effizienz. Wenn der Werbedruck einer Kampagne zu niedrig ist, könne aber auch der Hörfunk keine Wunder erzielen. Werde der Werbedruck gesenkt, bliebe Radio häufig übrig und diene dann als Sündenbock, wenn die Kampagne nicht funktioniert. Optimalerweise mache Radio im Mix – je nach Branche und Produkt – rund 10 bis 16 Prozent aus.
Darüber hinaus zeige Radio mit den selben Spendings eine höhere Wirkung wie beispielsweise TV. Grund genug für die Branche, den Hörfunk heute Abend gebührend zu feiern!
Zimmer Redakteur











