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W&V-Jahresvorschau: Was passiert 2012?
Was bringt uns das neue Jahr? W&V Online rechnet nach investigativer Recherche mit folgenden News im vierten Quartal (hier unsere Prognosen für das dritte, zweite und erste Quartal 2012).
Oktober: Der Internet-Berater der EU, Freiherr zu Guttenberg, will sein gesammeltes Wissen in Serie gehen lassen. Er gewinnt 3sat als Kooperationspartner, der sein Computer-Format „hitec“ mit einer neuen Rubrik erweitern möchte. Guttenberg startet die Reihe „Copy and Paste“, die Produktionskosten sind extrem niedrig. Die Beiträge sammelt er auf Plattformen wie YouTube ein.
November: Gegen Jahresende sorgt eine neue Applikation für Furore. Bei den schwächelnden Verlagen erfreut sich die iPhone-App „Rüschen für die Bilanz“ für Furore. Auch eine iPad-Version gibt es, die auf dem größeren Bildschirm des Tablet-PCs einfach noch besser darstellt, wie schön sich Umsätze, Gewinne vor Steuern oder Nettoergebnisse dank der App machen. Die Zahlen sind so erfreulich, dass die Verleger darüber sogar vergessen, dass nur das kritisch beäugte Apple wirklich von den Erlösen der App profitiert. Kein Wunder: Die 4999 Euro teure Anwendung geht im iTunes-Store weg wie warme Semmeln.
Dezember: Nach dem Geschrei des Vorjahres um die Weihnachtskampagne von Media Markt („Weihnachten wird unter dem Baum entschieden“) gibt sich die Metro-Tochter dieses Mal ruhig und bescheiden – was ganz gut zur neuen einheitlichen Lautstärke im Programm passt. Die Ingolstädter spannen Pastorin Margot Käßmann ein, die täglich eine andere Gebrauchsanweisung vorlesen darf – „Spülen im Bio-Modus“, „Schleudern im Schonwaschgang“ oder auch „Bügeln auf höchster Stufe“. Das sorgt für erholsamen Sekundenschlaf im Werbeblock.
Schwegler Redakteur










