WuV Homepage

Bitte melde dich hier an:

Passwort vergessen?
  • Executive Briefing
  • Marketing
  • Commerce
  • KI & Tech
  • Academy
  • Events
  • Magazin
  • Exklusiv
  • W&V Abo
  • Stellenmarkt
  • Newsletter
Login

ZDF plant "starke Senderfamilie"

Nach dem Start von ZDFneo ist geplant, dass der ZDFtheaterkanal mehr den Interessen jüngerer Zuschauer angepasst wird.

Text: Petra Schwegler

11. Dezember 2009

Dem ZDF schwebt die "Bildung einer starken Senderfamilie, die unterschiedliche Zielgruppen unter dem Dach des ZDF vereinen will", vor. Intendant Markus Schächter kündigt das Vorhaben mit Blick auf den Digitalkanal ZDFneo an. Dessen Start Anfang November ist Schächter zufolge ein "Beispiel gelebter Transformation im ZDF im Blick auf die digitale Medienwelt". Innerhalb eines Jahres sei es gelungen, die strategische Neuausrichtung des bisherigen ZDFdokukanals hin zu einem Zielgruppenkanal umzusetzen, der sich in Zukunft "als echte öffentlich-rechtliche Alternative zu den kommerziellen Anbietern" behaupten werde, so Schächter am Freitag in der Sitzung des ZDF-Fernsehrates in Mainz.

Nun geht das ZDF einen Schritt weiter: Die Mainzer wollen ihren digitalen Theaterkanal umgestalten, um mehr jüngere Zuschauer dafür zu gewinnen. Die Redaktionen von 3sat und dem ZDFtheaterkanal sollen dafür stärker zusammenarbeiten. Mit Blick auf die privaten Mitbewerber und ihren Verband VPRT sagt Markus Schächter: Eine Gebührenerhöhung für die Digitalkanäle sei schon dadurch ausgeschlossen, dass sich ZDF und ARD nicht nur für die laufende Gebührenperiode, sondern auch für die Periode ab 2013 verpflichtet haben, keinen zusätzlichen Entwicklungsbedarf für die Digitalkanäle anzumelden. Schächter: "Alle Mittel, die das ZDF in seine drei digitalen Ergänzungsprogramme steckt, müssen an anderer Stelle erwirtschaftet werden."

Mit den Finanzen scheint das ZDF ohnehin keine großen Probleme zu haben. Trotz hoher Ausgaben etwa für die Übertragung der Fußball-WM erwarten die Mainzer 2010 einen Überschuss von 37,8 Millionen Euro. Er soll zu den Rücklagen kommen. Auch für 2009 liegt ein Überschuss vor, der voraussichtlich bei 16,1 Millionen Euro liegen wird. Mit den Rücklagen kann das ZDF mögliche Verluste in den letzten beiden Jahren der laufenden Gebührenperiode decken. Sie ende 2012. Schächter sagt zu den Überschüssen: ”Wir haben nicht gejammert, sondern gearbeitet. Nun sind wir in der Schlusskurve eines Jahres, in dem wir wichtige große neue Projekte auf die Strecke gebracht haben: das neue digitale Nachrichtenstudio, den Digitalkanal ZDFneo für jüngere Zuschauer und den Transformationsprozess ZDF 2012, der uns in eine vollständig digitalisierte Medienumgebung führt."


Mehr zum Thema:

Archiv

Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.


23.01.2026 | Steuerrechts-Institut KNOLL GmbH | München Marketing Manager (m/w/d) mit Schwerpunkt Digitales Marketing
Steuerrechts-Institut KNOLL GmbH Logo
23.01.2026 | Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB) | Frankfurt am Main Junior Manager*in Creation and Design (m/w/d)
Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB) Logo
22.01.2026 | Sparda-Bank West eG Personalentwicklung | Düsseldorf Mitarbeiter (m/w/d) in der Unternehmenskommunikation - Schwerpunkt Social Media
Sparda-Bank West eG Personalentwicklung Logo
22.01.2026 | Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB) | Frankfurt am Main Manager*in Creation and Design (m/w/d)
Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB) Logo
19.01.2026 | JUST ADD AI GmbH | Bremen, Hamburg Media Designer (all genders)
JUST ADD AI GmbH Logo
Alle Stellenangebote >  Stellenanzeige schalten >
Executive Briefing Marketing Commerce
KI & Tech Academy Events
Magazin Exklusiv W&V Abo
Stellenmarkt Newsletter Mediadaten

Kontakt Impressum Disclaimer Autor:innen
Datenschutz Datenschutz-Einstellungen AGB RSS-Feed
Mediadaten Verträge hier kündigen

Hol dir den Newsletter Jetzt Abonnieren
Folgen Sie uns:

© 2026 - W&V | All right reserved

© 2026 - W&V | All right reserved

Um den Lesefluss nicht zu beeinträchtigen wird in unseren Texten nur die männliche Form genannt, stets sind aber die weibliche und andere Formen gleichermaßen mitgemeint.