Produktion - 9 Tipps für Hochkant-Videos:

Marketer müssen sich auch die Frage stellen, wie sie die Stories produzieren. Soll es lieber extern von einem Content Creator oder selbst mit dem Handy erstellt werden? Dies hängt vom Produkt, Ziel und Budget ab. Wenn Sie die Videos mit dem Smartphone selbst produzieren, sollte auf den Inhalt, den Ton und das Licht geachtet werden. 

  1. Ist der Inhalt bildfüllend? Je nach Smartphone ist der Bildschirm nicht gerade groß, deshalb sollten alle Inhalte gut erkennbar und bildfüllend sein. Das gleiche gilt für Überschriften, die ebenfalls nicht zu klein sein sollten. 
  2. Habe ich guten Ton? Ein kleines Mikrofon bewirkt da schon wahre Wunder und ist einfach anzuschließen. Falls dies nicht geht, sollten Sie, so gut es geht, alle Störquellen beseitigen. Nichtsdestotrotz sollte die Ad auch ohne Ton funktionieren. 
  3. Haben Sie gutes Licht? Hierbei reicht für den Anfang natürliches Licht völlig aus. Dabei sollte man nicht gegen die Lichtquelle filmen. Am besten nutzen Sie große Fenster, um das Sujet auszuleuchten. Das Licht sollte weich und natürlich wirken.
  4. Passt der Hintergrund des Videos zur Kernaussage und wirkt dieser ansprechend? Eine ansprechende Location lässt die Ad gleich wesentlich professioneller wirken. 
  5. Verwackelte Videos verhindern. Oft sind Stative für statische und Gimbal für bewegte Inhalte eine gute Abhilfe. Für den Anfang reicht auch eine gute Ablage oder ruhige Hand. 
  6. B-Roll nutzen. Nur eine sprechende Person oder eine Einstellung von unserem Produkt oder unserer Dienstleistung überzeugt kaum. Am besten zeigen Sie das Angebot im Nutzungskontext und produzieren Filmaufnahmen rund um die Kernaussage.
  7. Haben Sie das Video zielgruppengerecht geschnitten? Allgemein ist der Schnitt wesentlich schneller als bei herkömmlichen Werbeformaten. Die Schnitte sollten dazu dienen, verschiedene Perspektiven und Inhalte in 15 Sekunden unterzubringen - gerade am Anfang ist dies ein gutes Mittel, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Geschnitten werden kann ebenfalls direkt auf dem Smartphone mit diversen Apps, wie zum Beispiel Adobe Premiere Rush CC, InShot, Quick oder Magisto Professional.
  8. Haben Sie einen eigenen konsistenten Look auf Instagram oder Facebook? Mit gleichen Schriften, Farben und Effekten, damit die Marke direkt gut erkennbar ist?
  9. Haben Sie ein gutes Briefing, wenn Sie die Stories extern durch einen Content Creator oder eine Agentur produzieren lassen? Das Briefing sollte kein Korsett sein für die Produktion, sondern die Grundlage für eine gute Kommunikation. Nur durch klare Ziele können auch klare Inhalte entstehen.

Kurz zusammengefasst eignen sich Stories perfekt, um zu experimentieren und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Langeweile wird von den Algorithmen auf Facebook, Instagram oder TikTok auch abgestraft. Stories sind das ideale Format, tatsächlich lean zu produzieren, zu lernen und laufend zu optimieren.

Autoren: Stefan Huber, Gründer und Geschäftsführer StoryUp & Tim Lieberherr, Content Creator & Videograf, StoryUp


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W&V Redaktion
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