Die Printversion von Bravo leidet, wie beinah das gesamte Jugendsegment, schon seit längerem unter dem veränderten Mediennutzungsverhalten der Zielgruppe. Zum Vergleich: Im ersten Quartal 2003 erlebte das Heft laut IVW bei 742.296 verkauften Exemplaren seinen bislang letzten Höhenflug. Im dritten Quartal 2019 wurden gerade noch 76.932 Hefte verkauft – rund ein Zehntel.

Auf den kontinuierlichen Rückgang hatte man bei Bauer schon im Jahr 2015 reagiert: Damals wurde von der wöchentlichen Erscheinungsweise auf eine 14-tägliche Frequenz umgestellt.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde