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Lesetipp:Bezahlen für Boulevard? Bild traut sich was.
Der Journalist wird zum Unternehmer, seine Story ist das Produkt, das er nicht nur dem Verleger, sondern auch dem Leser verkaufen muss - egal auf welcher Plattform. Mit diesen Ideen bombardiert Bild-Chefredakteur Kai Diekmann schon mal aus der Ferne seine Kollegen. Am Montag erfahren sie dann mehr: Diekmann stellt die "Bild Plus"-Strategie vor.
Der Journalist wird zum Unternehmer, seine Story ist das Produkt, das er nicht nur dem Verleger, sondern auch dem Leser verkaufen muss - egal auf welcher Plattform. Mit diesen Ideen bombardiert Bild-Chefredakteur Kai Diekmann schon mal aus der Ferne seine Kollegen. Am Montag erfahren sie dann mehr: Diekmann stellt die "Bild Plus"-Strategie vor. Einige Grundzüge hat er schon dem Handelsblatt offenbart. Dass sich mit Boulevard alleine Geld verdienen lässt, glauben selbst eingefleischte Netz-Nerds nicht. Insider vermuten daher auch, dass Springer auf ein ganzes Bündel von Inhalten setzt: Nachrichten, Fußball, Filme, Meinungen, Produkte und Kontakte. "Eine Welt, die man eigentlich für nichts mehr verlassen muss", formulieren es die Medien-Kollegen von Süddeutsche.de.
Internet statt Bäckerei
Reichweite sei nach wie vor wichtig, entscheidet sie doch über die im Web zu erzielenden Werbeeinnahmen. Bisher hatte "Bild" immer den richtigen Riecher, wie möglichst viele Leser mit der Seite 1 konfrontiert werden - etwa durch den Verkauf in Bäckereien. Der Tresen steht nun im WWW. Für das Abo-Modell munkeln Branchenkenner, dass es drei Preiskategorien zwischen 99 Cent und 14,99 Euro gibt - abhängig von der Darreichungsform.
Welche herausragende Rolle die Übertragung der Bundesliga für Springer spielt und ob Blogger die besseren Content-Lieferanten sind, lesen Sie ausführlich bei Süddeutsche.de.