"Bild": Schönburg rüscht die letzte Seite auf
Neues Logo, neuer Look, neue Rubriken für die letzte Seite der "Bild"-Zeitung. Der frühere "Park-Avenue"-Chefredakteur Alexander von Schönburg will letzte Seite prominenter machen.
Der Ressortleiter Alexander von Schönburg krempelte bereits im vergangenen Jahr die letzte Seite der "Bild"-Zeitung um. Jetzt, nach dem Abgang seines Stellvertreters Philipp Jessen und der Gesellschaftsreporterin Inga Grömminger, startet der frühere "Park Avenue"-Chef mit seiner Seite nochmal durch.
Ab sofort heißt die letzte Seite auch so - ein entsprechendes Logo findet sich links oben. Außerdem gibt es künftig täglich eine fünf-Zeilen-Ansprache vom Ressort-Chef. "Ab heute ist die Letzte die heimliche Erste", schreibt Schönburg und bezieht sich dabei auf Axel Springer, der 1952 bei der Einführung von Bild sagte: "Bei uns steht auf Seite 1, was bei anderen Zeitungen auf der letzten Seite steht".
Neu sind neben dem Logo auch der Look der Seite. Sie wirkt insgesamt besser strukturiert und moderner. Das Wetter wurde von der letzten Seite in die Blattmitte verbannt. Dafür ist Platz für neue Rubriken wie "London spricht über..." oder "New York spricht über...". Ob sich Alexander von Schönburg oder die Leser nicht von dem "Liebe ist.."-Cartoon trennen konnten, ist nicht überliefert. Den gibt's weiterhin auf der letzten Seite.