"Penthouse" muss über Lizenz verhandeln
Dem Geschäftsführer von Lightspeed Media, Stefan Massek, droht nach "Kontakter-"Informationen der Lizenzentzug für die deutsche Ausgabe von "Penthouse".
Dem Geschäftsführer von Lightspeed Media, Stefan Massek, droht nach "Kontakter-"Informationen der Lizenzentzug für die deutsche Ausgabe von "Penthouse." Aus dem Umfeld des Verlages ist zu hören, dass der Lizenzinhaber Friend Finder Networks in New York bereits den Zugang zum Hauptserver gesperrt hat.
Dort liegt die für ein Herrenmagazin immens wichtige Fotodatenbank. Stefan Massek sagt auf "Kontakter"-Anfrage: "Aktuell droht kein Lizenzentzug". Er räumt allerdings ein, dass es "interne Diskussionen mit den Lizenzgebern" gebe. "Wir verhandeln derzeit über Erweiterungsmöglichkeiten für die Lizenz", erklärt dieser. Seinen Angaben zufolge läuft der Lizenzvertrag noch zwei Jahre. Unterdessen mehren sich in der Branche die Gerüchte, dass ein alter Bekannter von Penthouse, Markus Boden, erneut das Heft in die Hand nehmen wird. Der frühere "Penthouse"-Chef sagt auf Anfrage nur: "Dazu kann ich mich im Moment nicht äußern."
Boden ist in Sachen "Penthouse" ein Wiederholungstäter: 2003 betreute er für den Düsseldorfer Publitas-Verlag den Titel. Dann versuchte sich BMB Medien und stellte das Blatt aber nach nur fünf Ausgaben wieder ein - auch hier war Boden als Chef dabei. 2006 übernahm der Verlag Lightspeed Media das Blatt, wo Boden wiederum als Chefredakteur fungierte.