ARD will am Programm sparen
In zwei bis drei Monaten will eine interne Arbeitsgruppe der ARD konkrete Sparvorschläge für das Programm des öffentlich-rechtlichen Senderverbunds vorlegen.
In zwei bis drei Monaten will eine interne Arbeitsgruppe der ARD konkrete Sparvorschläge für das Programm des öffentlich-rechtlichen Senderverbunds vorlegen. „Das Programm wird weniger werden. Wir sind konkret dabei zu definieren, wo wir das numerische Angebot begrenzen“, sagte RBB-Intendantin Dagmar Reim beim Auftakt der Medienwoche Berlin-Brandenburg. Dies werde allerdings nicht über weitere Fusionen öffentlich-rechtlicher Anstalten passieren.
Vorbild ist dabei das „Less is more“-Sparprogramm der britischen BBC. Bisher hatte sich vor allem der Privatsenderverband VPRT mit Sparvorschlägen für ARD und ZDF hervorgetan (Abschaffung der Digitalkanäle/Schrumpfen des Sportrechteetats). Sparpotenzial: eine Milliarde Euro. Die VPRT-Streichliste ging an die Arbeitsgruppe der unionsgeführten Länder, die vor Einführung der Haushaltsabgabe 2013 Einsparpotenziale bei ARD und ZDF ermitteln will.