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ARD/ZDF vs. ENF:
AfD schließt Medien aus Kongress mit Petry und Le Pen aus

Einen Teil der deutschen Medien bei der Tagung der Rechtspopulisten ENF auszusperren, empfinden die Ausgesperrten als "Angriff auf die Pressefreiheit" 

Text: Petra Schwegler

13. Januar 2017

Die AfD will die "GEZ-Medien" ARD und ZDF, aber auch "Spiegel" oder "FAZ" nicht beim ENF-Kongress der Rechtspopulisten in Koblenz sehen.
Die AfD will die "GEZ-Medien" ARD und ZDF, aber auch "Spiegel" oder "FAZ" nicht beim ENF-Kongress der Rechtspopulisten in Koblenz sehen.

Foto: Sender

Vor einer Konferenz europäischer Rechtspopulisten gibt es Kritik an den Akkreditierungsbedingungen für Journalisten. Mehreren Medienvertretern soll der Zugang zu dem Treffen der Fraktion "Europa der Nationen und Freiheit" (ENF) des Europäischen Parlaments am 21. Januar in Koblenz verweigert werden.

AfD-Landeschef und Mitorganisator Marcus Pretzell schrieb auf Twitter, die "GEZ-Medien" (ARD und ZDF, Anm. d. Red,), das "Handelsblatt", die "Spiegel"- Journalistin Melanie Amann und der "FAZ"-Redakteur Justus Bender dürften nicht zu der Konferenz. Auch warf er den Medien das Verbreiten von "Fake-News" vor. 

In Koblenz sitzen die GEZ-Medien übrigens gemeinsam mit Compact vor der Tür. Es wächst zusammen, was zusammen gehört.#fakenews

— Marcus Pretzell (@MarcusPretzell) 12. Januar 2017
 

Die ARD und der Journalistenverband DJV kritisierten den Ausschluss. Und das ZDF will trotzdem vom Treffen der ENF-Fraktion berichten. Die Schließung der Türen für einen Teil der deutschen Medien bei der Tagung der Rechtspopulisten sei ein Angriff auf die Pressefreiheit, kritisierte der Mainzer Sender am Freitag. "Eine freie Berichterstattung ist nur möglich, wenn Journalisten sich vor Ort ein eigenes Bild machen können."

Das ZDF werde sich dennoch bemühen, über das Treffen zu berichten. Frei zugänglich für alle Medien soll laut Veranstalter nur eine Pressekonferenz sein. 

Zu der Tagung mit rund 1000 Teilnehmern werden unter anderem AfD-Chefin Frauke Petry, die Präsidentschaftskandidatin der rechtsextremen französischen Partei Front National, Marine Le Pen, und Geert Wilders von der niederländischen Partei PVV erwartet.

ps/dpa


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Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.


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