Apple verkauft mehr iPads als Mac-Rechner
Apple auf der Welle des Erfolgs: Der rasante Absatz von iPhones und IPads bringt wieder ein Rekordquartal für den Hersteller. Apple verkauft mittlerweile mehr iPads als Mac-Rechner.
Apple auf der Welle des Erfolgs: Der rasante Absatz von iPhones und IPads bringt wieder ein Rekordquartal für den Hersteller. "Wir sind überwältigt", kommentierte Firmenchef Steve Jobs.
Im vierten Geschäftsquartal (Ende September) stieg der Gewinn auf unterm Strich 4,3 Milliarden Dollar (3,1 Milliarden Euro). Das sind 70 Prozent mehr als im bereits guten Vorjahreszeitraum. Der Umsatz schnellte im fast gleichen Tempo auf 20,3 Milliarden Dollar hoch. Und Jobs machte Appetit auf mehr: "Wir haben für das restliche Kalenderjahr immer noch ein paar Überraschungen parat."
Das Stammgeschäft mit Mac-Rechnern entwickelt sich für Apple allmählich zur Nebensache. Zwischen Juli und September verkaufte der Konzern 3,89 Millionen Macs, aber 4,19 Millionen iPads. Der iPone-Absatz konnte mit 14,1 Millionenen Geräten fast verdoppelt werden.
Für Mittwoch hat das Unternehmen zu einer Veranstaltung eingeladen, die sich um die klassischen Mac-Computer dreht, die den Konzern einst groß gemacht hatten. Beobachter tippen darauf, dass Apple ein neues Betriebssystem enthüllt. Auch gab es immer wieder Spekulationen über Macs mit berührungsempfindlichem Bildschirm.
Mit seinen Zahlen übertraf Apple ein ums andere Mal die Erwartungen der Analysten. Die Aktie ging nachbörslich dennoch um fast sieben Prozent in die Knie. Das Papier hatte allerdings auch jüngst mit 319 Dollar sein Allzeithoch erklommen. Die gesamte Apple ist mit einer Marktkapitalisierung von zuletzt mehr als 290 Milliarden das zweitteuerste Unternehmen der USA nach dem Energiekonzern ExxonMobil.
Für das laufende erste Geschäftsquartal kündigte Finanzchef Peter Oppenheimer bereits den nächsten Rekord an: einen Umsatz von rund 23 Milliarden Dollar und einen Gewinn je Aktie von um die 4,80 Dollar. Apple übertrifft seine eigenen Prognosen in schöner Regelmäßigkeit deutlich. (dpa/aj)