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Auflagen-Kosmetik: "FHM" weist "Penthouse" in die Schranken

Zoff in der Männer-WG: Die Herrentitel "Penthouse" und "FHM" befinden sich im Clinch. Offenbar hat "Penthouse" bei seinen Auflagenzahlen zu hoch gegriffen.

Text: Lisa Priller-Gebhardt

7. Februar 2012

Zoff in der Männer-WG: Die Herrentitel "Penthouse" und "FHM" befinden sich im Clinch. "FHM"-Geschäftsführer Markus Boden hat gegen "Penthouse"-Herausgeber Stefan Korntheuer durch die Kanzlei Romatka eine Unterlassungserklärung erwirkt. Der Anlass: Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Das berichtet der "Kontakter" in seiner aktuellen Ausgabe.

Korntheuer hat in seinen Mediadaten offenbar stark gebotoxte Auflagenzahlen angegeben. Schwarz auf weiß war dort bis vor Kurzem zu lesen, dass das Heft in Deutschland mit 120.000 Stück erscheint. Die verkaufte Auflage betrug laut "Penthouse"-Repräsentanten 90.000 bis 100.000 Exemplare. Für Boden waren dies „unwahre Angaben“. Vertriebshochrechnungen zufolge, die dem "Kontakter" vorliegen, lag etwa die Verkaufsprognose für das Oktoberheft 2011 nur bei 10.000 Stück.

Aufgeflogen ist die augenscheinliche Auflagen-OP durch einen Werbekunden. Dieser hatte bei "Penthouse" und "FHM" die gleiche Werbeaktion gestartet und wunderte sich bei "FHM"-Chef Boden, dass er von "Penthouse"-Lesern keine Resonanz darauf erhielt, während die Responsequote bei "FHM" „überaus zufriedenstellend war“ - so Boden, der selbst Chefredakteur bei "Penthouse" war, bis Korntheuer ihn und sein Team Mitte 2010 plötzlich vor die Tür setzte..

Korntheuer hat die Unterlassungserklärung vergangene Woche unterschrieben und die Auflagenzahlen aus den Mediadaten auf der "Penthouse"-Website gelöscht. Zudem hat er sich verpflichtet, nicht mehr von einer verkauften Auflage bis 100.000 Stück zu sprechen. Von Korntheuer selbst war kein Statement zu erhalten.


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Autor: Lisa Priller-Gebhardt

Sie schreibt als Autorin überwiegend für W&V. Im Zentrum ihrer Berichterstattung steht die geschwätzigste aller Branchen, die der Medien. Nach der Ausbildung an der Burda Journalistenschule schrieb sie zunächst für Bunte und das Jugendmagazin der SZ, Jetzt. Am liebsten sind ihr Geschichten der Marke „heiß und fettig“.


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Um den Lesefluss nicht zu beeinträchtigen wird in unseren Texten nur die männliche Form genannt, stets sind aber die weibliche und andere Formen gleichermaßen mitgemeint.