BASF schreibt 90 Jahre Kulturgeschichte
Im November 1921 startete das BASF-Kulturprogramm, das nicht nur von den eigenen Mitarbeitern, sondern auch von anderen Kulturinteressierten angenommen wird.
Ein Sinfoniekonzert im November des Jahres 1921 markiert die Geburtsstunde des BASF-Kulturprogramms. Ein bemerkenswerter Zeitpunkt für den Start eines solchen Vorhabens: Der Erste Weltkrieg war verloren, die Pfalz von französischen Truppen besetzt, und die Geldentwertung schritt als eine Folge der im Versailler Vertrag festgehaltenen Reparationsforderungen weiter voran. Die Brücke nach Mannheim, wichtig für den Ludwigshafener Konzern, war gesprengt. Außerdem hatte am 21. September eine verheerende Explosion im Chemiewerk Oppau viele Opfer gefordert.
In dieser schwierigen Zeit wurden die Kulturveranstaltungen der BASF von den eigenen Mitarbeitern und später auch von anderen Kulturinteressierten gern angenommen. Zum 90-Jahres-Jubiläum vor einer Woche stand ein Festkonzert mit dem London Philharmonic Orchestra auf dem Programm. Dafür öffnete das BASF-Feierabendhaus nach 18-monatiger Renovierung wieder seine Türen.
Das Konzertprogramm prägt mittlerweile das kulturelle Leben in der Metropolregion Rhein-Neckar und zieht jährlich über 60 000 Besucher an.