Die Besucher bekamen wieder internationale Refenten zu hören: So diskutierten im ersten Panel die spätere Preisträgerin Mitchell Baker mit Wikipedia-Gründer Jimmy Wales und Skype-Gründer Niklas Zennström über das Thema Revolutionäre. DLD-Chairman Joseph Vardi übernahm die launige Moderation.

Dass sich der DLD auch mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt, zeigten die nächten Programmpunkte. So sprach die Charity-Expertin Claudia Gonzales über die immer wichtiger werdende Rolle des Social Media im Bereich Spenden-Sammeln und Chrarity. Als Beispiele nannte sie das Geo-Targeting, das Hilfsprojekte auf virtuellen Plattformen verortet und erlebbar macht. Auch Video-Nachrichten von Flüchtlingen und Helfern über das Internet zugänglich gemacht, kann die Betroffenheit und die Hilfsbereitschaft stark erhöhen. Ein wenig branchen-fremd wirkte zunächst die Vorstellung des Solar-Projekts Desertec durch Nikolaus von Bomhard, Manager der Münchner RE. Allerdings zeigten zahlreiche Fragen das Interesse des Publikums an dem Zukunftsthema. Viel Charme hatte auch das finnische Vater-Sohn-Interview mit Nokia-Vice-President Marko Ahtissari und dem Nobelpreisträger Martti Ahtissari.