Deutscher PR-Rat lässt über Richtlinien für Online-PR abstimmen
An welche Regeln soll sich PR im Internet halten? Dazu hat der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) nun Richtlinien erarbeitet, über die die Internetgemeinde abstimmen soll.
Vier Wochen stellt der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) seinen Richtlinienvorschlag zur Online-PR unter der Adresse http://drpr-onlinerichtlinie.posterous.com ab sofort öffentlich zur Diskussion. "Während die bisherigen Richtlinien im Wesentlichen in Expertenkreisen erarbeitet wurden, wollen wir hier den öffentlichen Dialog, insbesondere mit der Internetszene suchen", erläutert Ratspräsident Richard Gaul das Vorgehen.
Vier Wochen lang will der Rat Anregungen und Vorschläge sammeln und sich auch der Diskussion im Internet stellen. Die Erkenntnisse werden dann von einem Redaktionsteam in eine Endfassung eingebaut. Diese wird online wie offline veröffentlicht und soll dann für die Spruchpraxis des DRPR bindend sein.
Der Deutsche Rat für Public Relations wird von allen wichtigen Organisationen der PR-Branche getragen. Dazu gehören der BdP, der GPRA, der DPRG und der Degepol. Der Rat ist ein Organ der freiwilligen Selbstkontrolle und arbeitet nach den bestehenden PR-Kodizes wie dem Code d’Athène und Code de Lisbonne. Bei Verstößen spricht er Rügen aus. Für spezielle Themen erarbeitet der Rat Richtlinien, um so einen Leitfaden für die eigene Spruchpraxis zu haben und gleichzeitig für die interessierte Öffentlichkeit, für Unternehmen und Agenturen transparent zu sein. Die Richtlinie zur PR in digitalen Medien und Netzwerken ist bereits die siebte Richtlinie des DRPR.