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Mediennutzung:
Digitale Medienformate auf dem Vormarsch

Laut der neuen Studie von Bain & Company müssen traditionelle Medien die neuen Formate rund um Streamings oder E-Books adaptieren, um nicht unterzugehen. Denn die Ergebnisse der Befragung sind eindeutig: Die Nutzung digitaler Medieninhalte wird immer beliebter.

Text: Thuy Linh Nguyen

6. Februar 2015

Laut der neuen Studie "Generation #Hashtag - A wave of content in the age of digital natives" von Bain & Company müssen traditionelle Medien die neuen Formate rund um Streamings und E-Books adaptieren, um nicht unterzugehen. Denn die Ergebnisse der Befragung sind eindeutig: Die Nutzung digitaler Medieninhalte steigt rasant an - auch in Deutschland. Von den insgesamt 7.098 Teilnehmern aus zehn verschiedenen Ländern stammen 998 aus der Bundesrepublik.

Ein ausschlaggebender Faktor für die vermehrte Nutzung digitaler Medieninhalte ist laut Bain & Company eine zunehmende Popularität von mobilen Endgeräten. Vor allem bei Digital Native Consumers, die nach Definition der Managementberatung diejenigen Probanden einschließt, die entweder mit dem Internet aufgewachsen sind oder regelmäßig digitale Plattformen für den Konsum von Medien nutzen. In Deutschland umfasst das 68 Prozent der 15- bis 25-Jährigen sowie 47 Prozent der 26- bis 35 Jährigen.

Unter den deutschen Teilnehmern besitzen beispielsweise 70 Prozent ein Smartphone. Von den 15- bis 25-Jährigen schauen 91 Prozent Fernsehen und Videos auf ihrem Telefon oder Tablet. Davon profitieren vor allem Videoplattformen wie Youtube.

Primär sollen die mobilen Endgeräte aber zur Nutzung von Internet und sozialen Netzwerken dienen. Dabei genießen Facebook und Co. ein hohes Vetrauen der Nutzer, was die Auswahl von Medieninhalten angeht. Mehr als 60 Prozent der unter 25-Jährigen sehen Social Media als wichtige Quelle für Videos, Musik, Spiele und Bücher. "Die Medienbranche muss sich noch einmal neu erfinden", meint Dr. Imeyen Ebong, Partner bei Bain & Company und Leiter der Praxisgruppe Technologie, Medien und Telekommunikation im deutschsprachigen Raum. "Es geht um neue Inhalte, neue Vertriebsformen und neue Geschäftsmodelle."


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Autor: Thuy Linh Nguyen

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