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Grabarz & Partner gewinnt Etat von Volkswagen Up

Die Hamburger Werbeagentur setzt sich im Pitch gegen DDB Tribal durch und übernimmt den Lead auf den Kleinwagen. In mehreren Stufen führt Volkswagen den Lupo-Nachfolger im Markt ein.

Text: Kerstin Richter

23. August 2011

Der Kleine soll groß rauskommen. Grabarz & Partner, Hamburg, hat den Up-Etat von Volkswagen gewonnen. Nach Informationen des "Kontakter" hat sich die Agentur im Pitch gegen DDB Tribal durchgesetzt. Der Kleinwagen VW Up hat im September seine Premiere auf der IAA in Frankfurt, der weltgrößten Automesse. Agentur und Kunde äußern sich zur Etatvergabe nicht. Die Hamburger sind offenbar die Lead-Agentur auf dem Budget: Sie leiten die Kampagne, die bald europaweit anläuft, und steuern im Rahmen ihrer Leitfunktion auch die übrigen Dienstleister.

Mit der Pre-Launch-Phase für den kleinen Bruder des VW Polo hat Volkswagen bereits begonnen. Printanzeigen, Außenwerbung und die Microsite www.up.de sollen unter dem Motto „Etwas Kleines kommt“ Appetit auf das Wolfsburger Nesthäkchen machen. Für die Bereiche Print und Outdoor zeichnet Grabarz & Partner aus Hamburg; die Microsite stammt von DDB Tribal aus Berlin. DDB Tribal hat auch einen Teaser für den VW Up gedreht. Zur IAA selbst laufen dann ein TV-Spot sowie diverse Out-of-Home-Maßnahmen an; auch sie kommen von Grabarz. Die eigentliche Kampagne für den Up startet erst im Spätherbst. Als internationale und nationale Lead-Agentur führt Grabarz & Partner alle Maßnahmen – off - wie online – und verantwortet Literatur ebenso wie Handelsmarketing und Tabloid, erfuhr der "Kontakter".

Erste Bilder des Kleinwagens veröffentlichte Volkswagen vergangenen Sonntag. Häppchenweise hält die VW-Kommunikationsabteilung das Thema am Köcheln. Der Up soll weniger als 10.000 Euro kosten. Mit dem technischen System des modularen Querbaukastens begründet der Up im großen Volkswagen-Clan ein neues Segment. In Wolfsburg spricht man von der „New small family“. Bereits im April kommenden Jahres sollen die im Prinzip baugleichen Schwestermarken-Modelle Seat Mii und Skoda City für je 8500 Euro auf den Markt kommen. (kr/ros)

Auf Youtube läuft der Teaser für den VW Up:


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Autor: Kerstin Richter

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