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Springer-Chef:
Kassierer statt Verleger: Böses Döpfner-Porträt im "Spiegel"

Die Presse war nicht ausschließlich gut, als Mathias Döpfner im vergangenen Jahr die einstigen Springer-Flaggschiffe wie  "Hörzu" und "Hamburger Abendblatt" an die WAZ verkaufte, aber selten war sie so böse wie diesen Montag - in einem offiziellen "Spiegel"-Porträt. Der Springer Verlag selbst schweigt dazu.

Text: Anja Janotta

27. Januar 2014

Die Presse war nicht ausschließlich gut, als Mathias Döpfner im vergangenen Jahr die einstigen Springer-Flaggschiffe wie "Hörzu" und "Hamburger Abendblatt" an die WAZ verkaufte, aber selten war sie so böse wie diesen Montag. "Spiegel"-Autor Matthias Geyer durfte den Vorstandschef auf mehreren Stationen begleiten, darunter auch zu Investor Relations-Gesprächen, und hat daraus ein Porträt gefertigt, das kein wirklich gutes Haar an ihm lässt. Er nennt Döpfner in der Headline "Der Kassierer". Döpfner habe aus dem Verlag einen "Supermarkt gemacht, in dem es an der Kasse auch ein paar Zeitungen gibt". Als Verkäufer und Redner habe er "die Fähigkeiten eines Hütchenspielers".

Vom Axel Springer Verlag selbst gibt es auf W&V-Anfrage keine Stellungnahme zu dem Artikel. Man werde nicht dagegen vorgehen. Glücklich sein dürfte man aber sicher nicht über Aussagen wie "Er könnte vermutlich auch Vorstandsvorsitzender von BASF sein" und Zitaten wie "Der Wert von Journalismus ist für Döpfner eine Frage der Abwägung. Verkauft er seine Zeitungen, stößt er die Belegschaft vor den Kopf und reizt das Feuilleton. Verkauft er sie nicht, verängstigt er die Aktionäre und bringt Friede Springer möglicherweise auf dumme Gedanken".

Nach eigenem Bekunden sei Geyer von der Presseabteilung Springers ungefragt eine Liste mit (hochrangigen) Ansprechpartnern geschickt worden, die er zu Döpfner befragen könne, u.a. Guido Westerwelle, Henry Kissinger und Frank Schirrmacher. Der Springer-Verlag hingegen sagt, man hätte dem Autoren diese Liste vorab angeboten und dieser hätte dankend angenommen. Befragt hat Geyer schließlich Alfred Neven Dumont, der auch kaum Gutes über die verlegerischen Fähigkeiten Döpfners sagt: "Was Döpfner macht, ist mir unverständlich. Zum einen, weil man so mit einem Erbe nicht umgeht. Zum anderen, weil ich an die Zeitung glaube. Döpfner betreibt Verrat an der Sache."


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Autor: Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Eines davon dreht sich um ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.


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