Für 3-D-Filme legt die FFA erstmals eine gesonderte Auswertung vor: Demnach kamen die dreidimensionalen Streifen auf 29,3 Millionen Besucher und 22,8 Prozent Marktanteil (2010: 25,4 Millionen Besucher, 20,4 Prozent Markanteil). Unter den 46 3-D-Produktionen von 2011 sind sieben deutsche - "mehr als jedes andere Land außer den USA in die deutschen Kinos brachte", so Dinges. Unter den Top 10 3-D-Produktionen sind dabei "Wickie auf großer Fahrt" und "Die drei Musketiere".

Wermutstropfen: Die Zahl der Kinos in Deutschland ist weiter rückläufig. So mussten 183 Filmthater schließen - ein neuer Höchtswert, den auch die 124 Neu- und Wiedereröffnungen nicht ausgleichen konnten. Die FFA führt Unrentabilität, Konkurrenzdruck und die Beendigung von Mietverträgen als Gründe an. Betroffen seien vor allen kleinere Kinos in Städten mit weniger als 50.000 Einwohnern. Dieser Entwickling soll die Digitalisierungsförderung entgegenwirken, welche die FFA gemeinsam mit Bund und Ländern aufgelegt hat. Sie komme genau den Kinos zugute, "die die enormen Investitionen nicht aus eigener Kraft stemmen können", sagt Dinges.