M. DuMont Schauberg: Verlegersohn äußert sich zu Plänen
Verlegersohn Konstantin Neven DuMont hat die Umstrukturierungspläne für die "Berliner Zeitung" und "Frankfurter Rundschau" verteidigt. Alles sei erst der „Beginn einer Debatte“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“.
Verlegersohn Konstantin Neven DuMont hat die Umstrukturierungspläne für die "Berliner Zeitung" und "Frankfurter Rundschau" verteidigt. Alles sei erst der „Beginn einer Debatte“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. Dass für beide Titel der Wissenschaftsteil in Zukunft aus Frankfurt und der Medienteil aus Berlin kommt, steht fest. Alles weitere, etwa gemeinsame „Schreiber-Pools“, seien „Vorschläge“, über die mit den Redaktionen diskutiert werde.
Der Verlag habe den Wandel „eigentlich geräuschloser gestalten“ wollen, zitiert die „SZ“ den Vorstand für Konzernstrategie und Kommunikation. Zusammenarbeit sei im Verlag nichts Neues. So laufe die sogenannte Syndication, ein Artikeltausch zwischen den DuMont-Blättern „FR“, „Mitteldeutsche Zeitung“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ bereits länger und gut.
Bei die eventuellen Schreiber-Pools, für Politik in Berlin und für Wirtschaft in Frankfurt, wolle man für alle vier Zeitungen „die besten Autoren bündeln“. Hierbei könnten die Chefredakteure entscheiden, was sie aus den Pools übernehmen. Die Eigenständigkeit der Blätter werde aufrechterhalten, „FR“ und „Berliner Zeitung“ sollten ihre jeweiligen Ressorts behalten. Zu weiteren Verzahnungen, etwa im Feilleton oder Sport, gebe es noch keine Überlegungen. Eine einheitlichen Mantel für alle Titel schloss Neven DuMont aus.