Aus den Ergebnissen lassen sich laut W&P strategische Impulse ableiten. Handelsmarken sollten sich darauf konzentrieren, durch Innovationen den Handel bei der eigenen Profilierung zu unterstützen. Außerdem sollten sie sich andere Märkte im Ausland suchen. „Hochwertige Handelswaren-Konzepte werden sowohl im Lebensmitteleinzelhandel, aber auch von Baumärkten, z.B. Obi mit Obi Selection oder bei Elektronikketten, wie Media Saturn mit PEAQ, auf- und ausgebaut“, erklärt Gerald Lindinger-Pesendorfer, Initiator der Studie und Leiter des Bereichs Food/FMCG bei W&P.

Marken hingegen müssen zur Stärkung ihrer Position mit starken Emotionen überzeugen: „Die so entstehende Differenzierung verpflichtet quasi zu einer höheren Preispositionierung“, sagt Lindinger-Pesendorfer.

Fazit: Handelsmarken gewinnen weiter an Zuspruch, starke Marken bleiben jedoch unersetzbare Wertetreiber. Hybrid-Unternehmen sind eine gute Alternative zwischen beiden, sie nutzen Synergien und sind somit auf lange Sicht erfolgreicher. Die Zukunft für Marken liegt in der zielgenauen Positionierung unter der Berücksichtigung von demografischen Veränderungen, Wertewandel und Digitalisierung. Handelsmarken sollten zunehmend auf Internationalisierung setzen.

Die Studie "Unternehmenswertsteigerung im Spannungsfeld Private Label vs. Marken" ist auf Anfrage erhältlich.