Anders als die etablierten Wirtschaftsmagazine wie "Wirtschaftswoche" und "Capital" behandelt "enorm" Themen, die laut Friemel den "Gedanken von Social Business und Social Entrepreneurship" tragen, "also die Versöhnung von Wirtschaft, Sozialem und Ökologie". In der ersten Ausgabe werden beispielsweise ethische Banken vorgestellt, die gegen den Trend in der Finanzwirtschaft wachsen sollen. Die Redaktion besteht aus einem Team von freien Journalisten. Darunter sind auch Beiträge, die für das internationale Journalistennetzwerk "Die Weltreporter" arbeiten. Ursprünglich sollte das Magazin komplett anzeigenfrei auf den Markt kommen. Am Ende entschieden sich Dorn und Friemel aber dafür, Werbung zuzulassen. Erste Anzeigenkunden sind BMW, Volkswagen sowie die Hypovereinsbank.

Erscheinen wird das Wirtschaftsblatt im Social Publish Verlag. Wie alle Unternehmen, will auch dieser Verlag Gewinne erwirtschaften. Ist dies der Fall, sollen diese zurück ins Unternehmen fließen oder in soziale sowie ökologische Projekte. Derzeit ist der Kreis der Gesellschafter noch für neue Partner offen. So sucht Dorn noch rund 20 Investoren, die sich an der GmbH beteiligen können. Sie müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört, dass sie vor allem die Grundidee des Magazins tragen und es sich möglichst um Privatpersonen handelt. Um Anteile an der GmbH zu erhalten, müssen die Investoren mindestens 30.000 Euro mitbringen.