
Haushaltswerbung:
Neuromarketer belegen: Der Preis ist wie ein Schmerzreiz
„Ich billig, Du kauf“ – die Botschaft von Schweinebauchanzeigen ist ebenso einfach wie eindeutig. Was ist dran an dieser Werbeform? Verkauft hässlich gut? W&V hat fünf Neuro-Wissenschaftler befragt, was Haushaltswerbung wirklich bei den Verbrauchern auslöst. Vorweg: Der Preis ist wie ein Schmerzreiz.
Schön ist anders. Kaum eine Werbeform wird so belächelt wie Haushaltswerbung mit ihren „Schweinebauchanzeigen“. Dabei ist Deutschland in Sachen Haushaltswerbung Spitzenreiter im europäischen Vergleich. Rund 23 Milliarden Stück werden pro Jahr unadressiert an die Haushalte verteilt, so eine Studie der European Letterbox Marketing Association (ELMA). Tendenz steigend.
Und eine Auswertung der Post hat ergeben, dass sich 23 Prozent der Verbraucher als regelrechte Fans der Prospekte und Beilagen bezeichnen, mit denen vor allem der Lebensmitteleinzelhandel und die Discounter allwöchentlich für sich trommeln und mit Niedrigpreis-Angeboten locken. Was ist also dran an dieser Werbeform? Verkauft hässlich gut? W&V hat fünf Neuro-Wissenschaftler befragt, was Haushaltswerbung wirklich bei den Verbrauchern auslöst.
Mehr zu Haushaltswerbung lesen Sie im Special in der aktuellen W&V (Ausgabe 25).