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Kampf der Giganten:
Samsung ärgert Google

Bisher einte Google und Samsung der Kampf gegen Apple. Jetzt geraten jedoch die Konzerne zunehmend aneinander.

Text: Lea Götz

18. März 2013

Die Präsentation des neuen Vorzeigemodells von Samsung, dem Galaxy S4, vergangene Woche zeigt: Die Koreaner werden immer wichtiger für den Erfolg von Googles Mobil-Betriebssystem Android. Bisher eint die beiden Unternehmen noch der Kampf gegen Apple. Doch der immense Aufstieg der asiatischen Smartphone-Marke belastet die Beziehung.

Jährlich acht Millionen Dollar werfen alleine die Annoncen für Google ab, die auf Smartphones und Tablets angeklickt werden, schreibt die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Wochenend-Ausgabe. Und der Suchmaschinen-Konzern weiß, wem er diese Summe vor allem zu verdanken hat: Samsung. Das Problem: Android wird für Samsung zunehmend uninteressant, denn die Plattform nutzen auch diverse andere Hersteller. Deshalb planen die Koreaner, sich unabhängiger zu machen, und arbeiten gemeinsam mit Intel an einem neuen Betriebssystem für mobile Geräte, Tizen. Das erste Produkt soll bereits im Sommer in die Läden kommen.

Laut der "Süddeutschen Zeitung" äußert Google Manager Andy Rubin seine Bedenken: "Mein Rat ist: Bauen Sie keine Inseln, sie funktionieren nicht mehr." Und tatsächlich bezweifeln viele Branchenexperten, dass neben Google und Apple noch Platz für einen dritten Anbieter ist.

Wie die "SZ" ebenfalls schreibt, ist auch Anette Zimmermann, Analystin bei dem Marktforschungsinstitut Gartner, skeptisch: "Bei ähnlichen Versuchen in der Vergangenheit hat Samsung es nicht geschafft, Entwickler zu gewinnen. Da stellt sich natürlich die Frage, warum sie es jetzt schaffen sollten. Software ist bei Samsung nicht in der DNA."

Doch Samsung scheint die Mahnungen mit Zuversicht zu übertünchen. Denn die Koreaner bringen einige Voraussetzungen für eine Emanzipation von Google mit: eine große Kundschaft, ausreichend Geld auf der hohen Kante und die Fertigung wichtiger Komponenten, etwa Chips, im eigenen Haus. Ob die Koreaner ab dem Sommer tatsächlich einen Fuß auf das Siegertreppchen setzen können, bleibt wohl abzuwarten.


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