Trotzdem scheint das ein sehr geringer Frauenanteil zu sein. Prompt, berichtet Wiegand, habe es Kritik gegeben: "Gleichstellungsbeauftragte mehrerer Institutionen kritisierten das Werbevideo der Staatskanzlei als peinlich fürs Land, der Deutsche Gewerkschaftsbund forderte sogar, es müsse ein 'Remake' her." Obendrein war Schleswig-Holstein auch noch das erste Bundesland mit einer Ministerpräsidentin, Heide Simonis.

Vergessen? Oder unter Druck verpfuscht?

Wiegand berichtet, es habe kein Budget für diesen Werbefilm gegeben, zwei Mitarbeiter hätten das Material bei den oben erwähnten Firmen gesammelt und dann zusammengeschnitten. Gekostet habe das rund 4500 Euro.