"Amazing in Motion":
So cool schwebt das Hoverboard von Lexus
Für die Kampagne "Amazing in Motion" lässt Lexus in Dresden ein Hoverboard entwickeln. Wie gut es funktioniert, beweist der neue Film.
Für die Kampagne "Amazing in Motion" kombiniert die Toyota-Marke Lexus seit Jahren Design und Technik zu kunstvollen Studien über Bewegung: Riesige Carbon-Marionetten erkunden die Stadt, ein Drohnen-Ballett tanzt synchron, Licht erschafft einen "fliegenden" Mann (siehe Videos unten). Für den vierten Teil holt die Luxusautomarke die Zukunft in die Gegenwart: Mit einem fliegenden Hoverboard. 1989 stieg ein gewisser Marty McFly alias Michael J. Fox im Film "Zurück in die Zukunft" auf ein fliegendes Skateboard - für viele ein Kindheitstraum, der nun in Erfüllung geht. Nach Abschluss der Testphase wird "Slide" - so der Name des Projekts - nun Teil der Kampagne.
"Slide" wurde in Dresden entwickelt. 18 Monate lang tüftelten Wissenschaftler des IFW Dresden (Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung) und der Firma Evico, Spezialist für Magnetschwebetechnologien, an dem Hoverboard-Projekt. Ebenfalls zum Lexus-Team gehört der professionelle Skateboard- und Hoverboardfahrer Ross McGouran, der das Gerät testete. Und dabei zunächst an seine Grenzen stieß: "Ich fahre seit 20 Jahren Skateboard, aber ohne die Reibung kam es mir so vor, als müsse ich alles von Grund auf neu lernen – vor allem, was den Stand und die richtige Balance angeht, die nötig waren, um das Hoverboard zu benutzen. Das war eine völlig neue Erfahrung."
Seit seiner Enthüllung im Juni wurde das Lexus Hoverboard in Barcelona in einem eigens erbauten Hoverpark getestet, bis zu 200 Meter Magnetschienen wurden dafür verlegt. Auf diese Weise konnte McGouran Tricks vorführen, die mit einem Skateboard nicht möglich wären – wie beispielsweise das Schweben über dem Wasser. Die Aufnahmen von den Testläufen veröffentlicht Lexus als Film unter der Regie von Filmemacher Henry-Alex Rubin. Zu sehen im Film ist auch die Lexus-Limousine GS F.
Und so funktioniert die Technik: Das Lexus Hoverboard enthält zwei "Cryostase"-Reservoirs, in denen das supraleitende Material in flüssigem Stickstoff bei Minus 197 Grad Celsius gelagert wird - deshalb der "Qualm". Das Hoverboard wird auf einer Bahn platziert, die permanente Magneten enthält. Oliver de Hass, CEO von Evico, erklärt: "Das Magnetfeld der Bahn ist praktisch in die Supraleiter im Board eingefroren und hält so einen festen Abstand zwischen Board und Bahn – wodurch das Board im Prinzip schwebt. Diese Kraft ist stark genug, dass man darauf stehen oder sogar aufspringen kann."
Die Kampagne "Amazing in Motion"
"Strobe"
"Swarm"
"Steps"