Damit die 2. Bundesliga nicht leer ausgeht, fließen in der kommenden Saison fünf Millionen Euro aus diesem Topf ins Unterhaus. Dieser Betrag erhöht sich in den folgenden Spielzeiten um jeweils eine Million Euro.

Pro Saison erstmals mehr als eine Milliarde Euro an TV-Geldern 

Die DFL hatte im Juni den bislang werthaltigsten Fernsehvertrag der Bundesliga-Geschichte abgeschlossen. Danach erhalten die deutschen Proficlubs ab der Saison 2017/18 für die Laufzeit von vier Jahren von Sky, ARD, Discovery oder auch Amazon insgesamt 4,64 Milliarden Euro für den Verkauf ihrer nationalen Medienrechte - rund 85 Prozent mehr als in der aktuellen Periode. Pro Saison kann dadurch erstmals mehr als eine Milliarde Euro (1,16) an TV-Geldern an die 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga verteilt werden.

Bislang flossen diese Erlöse zu 80 Prozent an die Erstliga- und zu 20 Prozent an die Zweitliga-Clubs. Jeder Verein erhielt einen festen Sockelbetrag sowie einen streng erfolgsabhängigen Anteil. 

ps/dpa


Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.