Zu den Gründen heißt es vom US-Verlag, das Unternehmen habe bei den Umsätzen über Programmatic Buying Jahr für Jahr um 85 Prozent zugelegt. "Wir haben erkannt, dass der Bedarf unserer Werbepartner an automatisierten und effizienten Prozessen in der Buchung zugenommen hat – und das umfasst jetzt eben auch Print", betont Mark Ford, Executive Vice President, Global Advertising, Time Inc. So ermögliche der Verlag den Werbekunden, "skalierbare Werbeofferten über all unsere Marken hinweg zielgerichtet an aufgeschlossene Zielgruppen" zu richten.

Ende Januar wurde bekannt, dass in den USA bereits 80 Prozent aller Werbungtreibenden, Agenturen und Publisher den automatisierten Handel von Werbeinventar nutzen und automatisiert ihre Reklame auf vorher definierte Plattformen ausspielen. Dies ging aus einer Umfrage hervor, die der Anbieter digitaler Cross-Screen-Lösungen für Markenwerbung Undertone durchgeführt hat. Befragt wurden dabei 754 Agenturen, Werbungtreibende und Publisher. Danach buchen 88 Prozent der Werbungtreibenden und Mediaagenturen, die Programmatic nutzen, Standard-Banner ein. Werbungtreibende und Agenturen nennen laut Undertone als wichtigste Argumente für Programmatic Advertising die Performance, besseres Targeting und effizientes Pricing. Die "operative Effizenz" als ursprünglich wichtigstes Argument wird nur noch von 37 Prozent der Agenturen und 43 Prozent der Werbungtreibenden als Hauptgrund genannt.


Petra Schwegler, Redakteurin
Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.