Mit Entsetzen hat der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) auf den Terrorakt reagiert. "Das ist ein Anschlag auf das Grundrecht der Presse- und Meinungsfreiheit", sagte der Bundesvorsitzende Michael Konken. "Es ist unfassbar, dass in einem demokratischen und freiheitlichen Land eine Satirezeitschrift in den Fokus von Fanatikern geraten kann, die mit brutalsten Mitteln versuchen, islamkritische Standpunkte zu unterdrücken." Die Anteilnahme ist groß, ihr Entsetzen über den Terroranschlag drücken Staatsmänner in ganz Europa aus. Deutsche Medien trauern mit und solidarisieren sich unter dem Hashtag #JeSuisCharlie:

"Charlie Hebdo" war zuvor mehrfach wegen Mohammed-Karikaturen in die Kritik geraten. Bereits im November 2011 waren nach der Veröffentlichung einer "Scharia"-Sonderausgabe mit einem "Chefredakteur Mohammed" die Redaktionsräume in Flammen aufgegangen. Die Internetseite war zudem mehrfach von Hackern angegriffen worden. Die Website ist nach dem aktuellen Anschlag offline.

Anlässlich des Anschlags auf "Charlie Hebdo" haben ARD und ZDF Sondersendungen ins Programm genommen. Das Erste sendet um 20.15 Uhr einen "Brennpunkt" mit dem Titel "Blutbad in Paris. Das Zweite hat um 19.20 Uhr ein "ZDF spezial" eingeschoben. Der Titel lautet "Terror in Paris - Anschlag auf Satiremagazin".

Hier ein Überblick, wie Frankreich und das Social Web mit dem Angriff auf "Charlie Hebdo" umgehen:

ps/dpa


Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.