Von der Kunst zu führen
Nur der authentische Vorgesetzte kann Mitarbeiter motivieren und zu Höchstleistungen animieren. Diese Meinung vertrat der Organisations-Experte kürzlich auf dem Deutschen Vertriebs- und Verkaufsleiter-Kongress (DVVK) in München.
In Zeiten veränderter gesellschaftlicher Bedingungen steht Mitarbeiterführung immer auf dem Prüfstand, davon ist Peter Nieschmidt überzeugt. „Führungshandeln statt Führungstechnik“ ist die Devise, und die haben schon die alten Griechen verfolgt. Für den Politologie-Professor der Fachhochschule München ist eines ganz klar: Nur der authentische Vorgesetzte kann Mitarbeiter motivieren und zu Höchstleistungen animieren. Diese Meinung vertrat der Organisations-Experte kürzlich auf dem Deutschen Vertriebs- und Verkaufsleiter-Kongress (DVVK) in München.
Seine These: „Die zentrale Aufgabe einer Führungskraft besteht darin, für die Entwicklung und Reifung des Mitarbeiters, für seine Selbstverwirklichung zu sorgen. Das heißt im Detail: Das Führungshandeln des Vorgesetzten entscheidet darüber, ob gerne gearbeitet wird oder nur gearbeitet werden muss – mit weit reichenden Folgen bei der Erschließung von Produktivitätspotenzialen.
Nieschmidts Vortrag war nur einer der interessanten Beiträge des jährlichen Branchentreffs der Sales-
Spezialisten und Vertriebler. Die Folgen der Weltwirtschaftskrise oder Best-Practice-Beispiele standen ebenfalls auf dem Programm. Insgesamt nutzten fast 280 Teilnehmern die Gelegenheit, neue Einblicke und Einsichten zu gewinnen.