50 Jahre "Kontakter": Ein Rückblick von Michael Schirner und Jürgen Knauss

Das Fachmagazin "Kontakter" hat erfahrene Werber nach ihren kreativen Favoriten der vergangenen fünf Jahrzehnte gefragt. Diesmal stellen der "Werbepapst" Michael Schirner und Heye-Chairman Jürgen Knauss ihre ganz persönlichen Highlights vor. Bei Schirner gehört ein Hochzeitsessen dazu.

Text: Uli Busch

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Das Fachmagazin "Kontakter" hat erfahrene Werber nach ihren kreativen Favoriten der vergangenen fünf Jahrzehnte gefragt. Nach Serviceplan-Chef Peter Haller sowie Feico Derschow und Werner Bittner, geben heute Michael Schirner und Jürgen Knauss einen Einblick in die Kreation und stellen ihre persönlichen Highlights vor.

Michael Schirner, 69, gilt noch immer als "Werbepapst". Früher hat er als Kreativdirektor bei der Agentur GGK den Stil einer ganzen Werber-Generation mit Entwürfen für Marken wie Pfanni, Nivea und IBM geprägt. Sein Buch "Werbung ist Kunst" (und nicht reiner Abverkauf) hat Mitte der 80er Jahre ein neues Denken bei Kunden und Agenturen verankert. Schirner nennt sich heute "Kommunikationsdesigner und Künstler, Autor und Kurator, Professor der Hochschule für Gestaltung an der ZKM Karlsruhe und der Central Academy of Fine Arts in Bejing." Er arbeitet abwechselnd in Berlin und Bejing und lebt mit der chinesischen Künstlerin Kexin Zang zusammen (siehe Bild). Mit ihr feierte er vergangene Woche in Peking das "größte Highlight": "Das Hochzeitsessen mit der Familie meiner geliebten Kexin" .

Jürgen Knauss, 73, ist Chairman der Münchner Agentur Heye & Partner und sieht sich "aus nicht wegzuleugnenden Altersgründen" als Zeitzeuge. Darum hat er ohne technische Hilfsmittel sein Gedächtnis nach den großen Kampagnen vergangener Jahrzehnte durchforstet. Streng nach dem Grundsatz von Bill Bernbach (Gründer der Agentur DDB): "Nobody counts the number of ads you run; they just remember the impression you make."




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