ADC of Europe: "Der Bär" räumt ab - aber deutsche Agenturen sind Europameister

Den Grand Prix schnappen sich zwar die Franzosen von BETC Euro RSCG mit ihrem Spot für Canal +. Aber das nach Punkten beste Team in Europa ist das deutsche: 16 von 28 Goldmedaillen holen unsere Kreativen. Großer Abräumer ist Jung von Matt. W&V Online stellt die Sieger des ADC of Europe vor.

Den Grand Prix schnappen sich zwar die Franzosen von BETC Euro RSCG mit ihrem Spot für Canal+. Aber das nach Punkten beste Team in Europa ist das deutsche: 16 von 28 Goldmedaillen holen unsere Werber. Bei der Preisverleihung durch den Art Directors Club of Europe (ADCE) haben die deutschen Agenturen allen gezeigt, dass wir eine Kreativnation sind.

Hier kommt aber erst einmal der überragende Sieger der 21. ADCE-Awards in Barcelona. "Der Bär" hat 2012 schon den Grand Prix bei den New York Festivals gewonnen.

Zu den deutschen Abräumern gehören Jung von Matt mit vier, Heimat und Serviceplan mit je drei und Ogilvy mit zwei Goldmedaillen, je einmal Gold bringen Leagas Delaney, Scholz & Friends, Schmidhuber mit KMS und die Studenten des Jahres Sandra Krebs und Alexander Döpel (Bauhaus Universität) mit nach Hause. Die Siegerarbeiten sehen in der Bildergalerie.

Die übrigen europäischen Werbenationen sehen gegen diesen Preisregen über der Bundesrepublik blass aus: drei Medaillen (inklusive Grand Prix) holt Frankreich, je zwei Österreich und Schweden, je eine Kroatien, Tschechien, Island, Portugal, Russland und Spanien. Die meisten davon treten gerade in Polen und der Ukraine bei der Fußball-EM an - da bleibt uns nur zu hoffen, dass es auch da am Ende heißt: Deutschland 16, Spanien 1.

Beim ADCE 2012 trafen sich 56 Juroren aus 17 Nationen, um 971 Einreichungen zu bewerten. 185 davon wurden nominiert.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Und setzt sich als ehemalige Textchefin und Gelegenheitslektorin für Sprachpräzision ein. Ihre Lieblingsthemen reichen von abenteuerlustigen Gründern über Super Bowl bis Video on Demand – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten.



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