Agenturen investieren zehn Prozent des Umsatzes ins Neugeschäft

New Business Investment: Laut einer Befragung der Pitchberatung Cherrypicker investieren die Agenturen im deutschsprachigen Raum zehn Prozent ihres Umsatzes ins Neugeschäft. Aus jedem fünften Neugeschäftskontakt erwächst am Ende ein Neukunde.

Text: Markus Weber

31. May. 2012

Laut einer Befragung durch die Hamburger Pitchberatung Cherrypicker investieren die Agenturen im deutschsprachigen Raum zehn Prozent ihres Umsatzes ins Neugeschäft. Das meiste Geld fließt dabei in Pitches und Anbahnungsgespräche, am wenigsten in die Teilnahme an Awards. Ein Viertel der befragten Agenturen investiert durchschnittlich über 25.000 Euro in die Vorbereitung und Durchführung eines Pitches. Dabei gilt: Je größer die Agentur, desto höher die Kosten pro Pitch.

Im Schnitt beschäftigen sich die Agenturen mit 41 Neugeschäftsanfragen pro Jahr. Davon werden 24 Anfragen von potenziellen Auftraggebern an die Agenturen herangetragen. Durchschnittlich 17 Mal sprechen die Agenturen potenzielle Kunden selbst an.

Aus jedem fünften Neugeschäftskontakt erwächst am Ende ein Neukunde. Die Umwandlungsquote beträgt im Schnitt 19,9 Prozent. Besonders erfolgreich sind Design-Agenturen mit einer Conversion Rate von 22 Prozent. Schlusslicht bilden die Digital-Agenturen, die nur 11,8 Prozent ihrer Neugeschäftskontakte in Kunden umwandeln können.

Cherrypicker hat für seine Untersuchung im Zeitraum April/Mai diesen Jahres insgesamt 108 Vertreter deutschsprachiger Agenturen online befragt.

Mehr über die Ergebnisse der Untersuchung lesen Sie in einer ausführlichen Geschichte über das Thema in der aktuellen W&V-Ausgabe (Nr. 22/2012 vom 31. Mai).


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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