DMP 2016 :
Deutscher Mediapreis 2016: Das sind die Gewinner

Media-Stratege Christof Baron wird Media-Persönlichkeit des Jahres. Einer weiterer großen Gewinner des Abends ist die Agentur Mediaplus. Zum 18. Mal hat W&V den Deutschen Mediapreis in München vergeben. Hier sind die Sieger: 

Text: Anja von Fraunberg

02. Mar. 2016 - 3 Kommentare

Sein Spitzname sagt eigentlich schon alles: Für viele ist Christof Baron schlichtweg "The Brain". Und seit Mittwoch Abend außerdem die Media-Persönlichkeit des Jahres. Kein Wunder, der Mann weiß einfach alles über Media und zählt zu den profiliertesten Vordenkern der Branche. Und er ist ein Mensch ohne Allüren, trotz seines großen Wissens. Kein Dampfplauderer, sondern eher ein stiller Analytiker, ein intelligenter Stratege, ein "richtig sauberer Typ". Somit war diese Auszeichnung auch längst überfällig, die Christof Baron, Chairman/Joint CEO EMEA von Mindshare, beim Deutschen Mediapreis 2016 in Empfang nehmen durfte.

Bereits zum 18. Mal hat W&V den Deutschen Mediapreis vergeben. Rund 450 geladene Gäste aus Medien, Marketing und Werbung verfolgten am 2. März die feierliche Preisverleihung im Alten Rathaussaal in München, die Ex-Oberbürgermeister und Stammgast Christian Ude mit einer wie immer launigen Rede eröffnete.

Ein weiteres Highlight neben der Bekanntgabe der Media-Persönlichkeit ist die Auszeichnung der besten Media-Strategie, die selten so klar entschieden worden ist wie in diesem Jahr: Das Rennen machte das "Das große Osterhasenrasen von Media-Markt", mit dem der Agentur Redblue Marketing eine perfekte medienübergreifende Inszenierung gelungen ist.

Die Trophäen für die innovativsten Media-Ideen wurden in sieben von neun möglichen Kategorien vergeben, wobei Mediaplus am häufigsten auf dem Siegertreppchen stand. Dreimal durften die Münchner die charakteristische Kugel für die besten Ideen entgegennehmen: in der neuen Kategorie Content-Marketing, wo die #BMWstories die Jury am meisten überzeugten, beim besten Markenerlebnis/Event "Song Coupon" für die Gitarrenmanufaktur Epiphone/Gibson und in der Kategorie Mobile mit der "Heads Up!"-Kampagne für die AOK.

Die Trophäe für die beste TV-Idee ging an den Vermarkter IP Deutschland, der den Kunden Bahlsen mit tagesaktuellen Spots im RTL-Dschungelcamp in Szene setzte. Im Bereich Print setzte sich die Agentur Mediacom mit einer Wimmelbild-Anzeige für den Kunden Telekom durch. Die Kugel für die beste Werbung im öffentlichen Raum ging an Forward Media mit der "O2 Gaming Ampel", die nicht nur die Langeweile an roten Fußgängerampeln vertrieb, sondern zudem den Kunden Telefónica als digitalen Innovator positionierte. MEC aus Düsseldorf erhielt für die "Live Travel Experience mit Mia" den Preis für die beste Online-Idee, mit der sie das internationale Mobilfunknetz von Vodafone erlebbar machten. Keine Auszeichnungen gab es in den Kategorien Kino und Hörfunk.

Das sind die besten Media-Ideen:

Insgesamt hatte die 18-köpfige Jury 154 Einreichungen zu bewerten, davon 30 Media-Strategien und 124 Media-Ideen. Hinzu kamen noch die Arbeiten aus dem Media-Youngsters-Wettbewerb, dessen Teilnehmerzahl aufgrund der hohen Nachfrage erstmals auf 23 Zweierteams erhöht worden war. Gewonnen haben Stephanie Boll und Laura Zeides von Starcom. 


3 Kommentare

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Anonymous User 3. März 2016

Wahrscheinlich an genau einer Ampel. :)

Anonymous User 3. März 2016

Wie den Einreichungsunterlagen und auch dem Einreichungsfilm zu entnehmen ist, ist diese Mediaidee zusammen mit den Urhebern des genannten Videos entstanden und wurde zusammen eingereicht. Bei genauerer Betrachtung des 3 Jahre alte Videos ist auch ersichtlich, dass es sich hier um eine im Motion Design erstellte Simulation handelt. Erst mit der Unterstützung durch Projekte wie mit O2 wurde aus der Fiktion Realität und O2 nutzte diese Technik mit einem
eigens entwickelten Spiel erstmalig als Werbeträger.

Anonymous User 3. März 2016

Da gewinnt O2 mit einer aus dem Internet gelauten Idee, die bereits über 3 Jahre alt ist.

https://www.youtube.com/watch?v=C3Ozz6_pdMI

Dieser Mediapreis entzieht sich wirklich langsam seine eigenen Daseinsberechtigung.

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