Dafür ist auf Platz vier ein Spot, den W&V Online sehr schätzt und der schräg, fürchterlich und wunderbar auf einmal ist. JWT, London, wirbt mit Seite-Drei-Model Rhian Marie Sudgen und Starfotograf Rankin für die Krebsaufklärung (MCAC).

Platz fünf: In Japan macht der Drink Rickey von Suntory so glücklich, dass man sich ruckzuck in einen Teletubbie verwandelt, nur hübscher angezogen. Leider macht die Limo auf blöd, darum läuft der Film doppelt. Agentur: Dentsu, Tokio. Jey!

Eiswürfel in der Hose - oder mindestens gefrorene Hosen - hat der alternde Actionheld Jean-Claude Van Damme in diesem Bierspot. Eiswürfel im Kopf,als er den Vertrag mit Coors Light unterschrieben hat. Weil der Film aber wenigstens ein bisschen witzig und außerdem von VCCP, London, ist, schafft er es im Gruselkabinett von Adweek nur auf den sechsten Platz.

Und so setzt es sich fort: Langsam nähert sich "skurril" gleich "fein": Dieser Spot aus Argentinien ist zwar gruslig und irrt irgendwo zwischen Brechreiz und dem Film "Das Dorf der Verdammten" von 1960, aber W&V Online mag diese Spülmittelwerbung von Grey, Buenos Aires, für Ayudin.

Mindestens so gruslig: Skittles, eigentlich abonniert auf der Kultliste. Aber mit dem Film "Park" schafft es die US-Süßigkeit, sich nach an Hitchcocks "Die Vögel" und weit weg vom Kinderprogramm zu positionieren. Agentur: TBWA\Chiat\Day, New York, und Platz acht.

Werbung für Eis? Oder doch etwas ganz anderes? Platz neun für diesen Spot aus Finnland:

Ein Baby als Naturtalent an der Gitarre wirbt für Ubisoft. Im Look von Verrückte-Babyfilme-auf-Youtube. Für Adweek Platz zehn.

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Susanne Herrmann
Autor: Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.