Auch eine Alternative ...

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Ernstes Thema, braves Werbemotiv.

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In einem Social-Media-Film konkurrieren daneben 4 Frauen ums richtige Wort und versuchen mit Begriffen wie "Alimentenkabel, Kleiner Eberhard oder Beckenbrecher" zu punkten. Die Auflösung schließlich: das kindliche Wort Schniedelwutz. Regie führten die Kreativen von Tank Tank selbst: Felber und Zschaler. 

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Daneben wird mit Video- und Bild-Ad-Formaten unter dem neu geschaffenen Kommunikations-Absender "Deine Uros" auf die Dringlichkeit der Impfung und auf die HPV-Themenwoche hingewiesen. Eine Informations-Webseite informiert zusätzlich über die Krebsentstehung im Zusammenhang mit Virusinfektionen.

Ziel der Kampagne sei es, die HPV-Impfquote deutlich zu erhöhen und Krebserkrankungen, die durch diesen Virus verursacht werden, deutlich zu reduzieren, heißt es abschließend. Denn: Gebärmutterhalskrebs, Analkrebs, Mund- und Rachenkrebs sowie Genitalwarzen sind die häufigsten Folgen des HP-Virus. 80 Prozent aller Menschen infizieren sich mit diesem Virus. Pro Jahr erkranken über 7500 Menschen daran, 160.000 Männer leiden an Genitalwarzen.

Ein Virus mit heftigen Folgen also, der sich längst nicht so ausbreiten würde, wenn sich alle jungen Männer zwischen 9 und 14 Jahren - also vor dem ersten Geschlechtsverkehr -  impfen lassen. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland extrem hinterher.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.