100 beste Plakate 2015 :
Diese Plakate zeigen, was Design kann

Die Gewinner des Wettbewerbs um ausgezeichnetes Plakat-Design aus dem deutschsprachigen Raum stehen fest. Die Ausstellung mit den "100 besten Plakaten" ist ab 16. Juni auf Tour.

Text: Susanne Herrmann

17. Mar. 2016

Die Gewinner des Wettbewerbs um ausgezeichnetes Plakat-Design aus dem deutschsprachigen Raum stehen fest. Die Ausstellung mit den 100 besten Plakaten ist ab 16. Juni auf Tour. Die Gewinnermotive unter den 964 Arbeiten der 605 Einsender hat eine Expertenrunde ermittelt, bestehend aus Prof. Gunter Rambow, Günter Eder, Igor Gurovich, Prof. Patrick Thomas und Megi Zumstein. Eingereicht wurde mehr als 2000 Motive, aus denen in einer Online-Vorauswahl die Teilnehmer der Endrunde gewählt wurden.

Von den 100 Gewinnern kommt genau die Hälfte aus der Schweiz, 48 Arbeiten aus Deutschland und zwei aus Österreich. Und das, obwohl fast dreimal so viele Einreicher aus Deutschland ins Rennen gingen wie aus der Schweiz.

Seit dem Jahrgang 2010 werden die besten Plakate in drei Kategorien (Auftragsarbeiten, Eigenwerbung, studentische Projektaufträge) ausgewiesen. Im aktuellen Jahrgang haben sich die Auftragsarbeiten mit 65 Plätzen in den Top 100 durchgesetzt, gefolgt von selbstinitiierten Plakaten und Eigenwerbung (14) sowie studentischen Projektaufträgen (21).

Die Auftaktausstellung mit Präsentation aller Plakate und Buchpremiere des Jahrbuchs wird am 16. Juni 2016 im Kulturforum Potsdamer Platz der Staatlichen Museen zu Berlin eröffnet. Anschließend wird die Ausstellung in Wien,  Nürnberg, La Chaux de Fonds, Luzern,  Dornbirn und voraussichtlich auch in Essen zu sehen sein.

Die komplette Veröffentlichung der Plakatabbildungen erfolgt zeitgleich zur Berliner Ausstellung auf der Homepage des 100 Beste Plakate e.V.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Und setzt sich als ehemalige Textchefin und Gelegenheitslektorin für Sprachpräzision ein. Ihre Lieblingsthemen reichen von abenteuerlustigen Gründern über Super Bowl bis Video on Demand – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten.



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