Epica-Award :
Epica: Heimat und Grabarz & Partner holen je dreimal Gold

37 Preise gehen beim Epica Award in diesem Jahr an deutsche Werber - davon jeweils acht an Heimat und Grabarz & Partner. Der Epica Award ist der einzige Kreativpreis, bei dem ausschließlich Fachjournalisten in der Jury sitzen.

Text: Daniela Strasser

- 11 Kommentare

Grabarz & Partner holte Epica-Gold mit dem VW-Viral "Lachende Pferde".
Grabarz & Partner holte Epica-Gold mit dem VW-Viral "Lachende Pferde".

Die Epica Awards funktionieren anders als das Gros der Kreativwettbewerbe. Anstelle von Kreativen oder Kunden sitzen hier ausschließlich Fachjournalisten in der Jury. Der Award feiert dieses Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Vertreter von 33 Fachmagazinen waren in der Jury vertreten, unter anderem von der amerikanischen "Adweek", der französischen "Strategies", der Schweizer "Werbewoche" und von Lürzer's Archiv. Aus Deutschland waren sowohl Horizont als auch W&V dabei.

3 800 Einreichungen konkurrierten 2016, was dem Vorjahresniveau entspricht. Darunter waren 43 deutsche Arbeiten. Am erfolgreichsten, mit unter anderem je drei Goldmedaillen, schnitten die Agenturen Heimat und Grabarz & Partner ab.

Heimat gewinnt zweimal Gold in den Filmkategorien für Hornbach ("Du lebst, erinnerst Du Dich") und Das Handwerk ("The Way of the Master"), sowie bei Animation für Otto (für den Weihnachtsfilm 2015 "The Letter"). Dazu kommen vier silberne und eine bronzene Medaille.

Grabarz erhält zwei Mal Print-Gold für Arbeiten für Robin Wood sowie einmal Film-Gold für die  "Laughing Horses" von Volkswagen. Außerdem gehen wie bei Heimat eine bronzene und vier silberne Preise auf das Konto der Agentur.

Das sie jeweils zum Ende der Kreativsaison stattfinden (die schließt im Dezember mit dem Eurobest), sind die Epica Awards bereits ein Gradmesser für mögliche Gewinnerarbeiten im Jahr 2017. Sprich: Eingereicht werden nicht nur Projekte, die bereits in Cannes und anderswo zu sehen waren und schon vielfach ausgezeichnet wurden, sondern auch ganz neue Kampagnen.

Die weiteren deutschen Gewinner in diesem Jahr sind:

DDB (3 x Gold, 1 x Bronze)

Serviceplan (1 x Gold, 1 x Silber)

Leo Burnett (4 x Silber, 2 x Bronze)

Razorfish (3 x Silber, 2 x Bronze)

Jung von Matt (1 x Silber, 1 x Bronze)

Cheil (1 x Silber)

Filmakademie Baden-Württemberg (1 x Silber)

Für folgende fünf Kampagnen hat die Epica-Jury dieses Jahr Grands Prix vergeben:

Kategorie Film: "Kenzo World", Kenzo Parfums (Inhouse)

Kategorie Digital: "The Next Rembrandt", ING Bank (JWT Amsterdam)

Kategorie Outdoor: "Doors of Thrones", Irland Tourismus (Publicis London)

Quelle: Epica

Quelle: Epica

Kategorie Press: "Brad is single", Norwegian (Try Oslo)

Quelle: Epica

Quelle: Epica

Kategorie Design: "Simplified Stories", Alzheimerliga (DDB Brüssel)

Quelle: Epica

Quelle: Epica

Mehr zu den Grands-Prix-Gewinnern und den Epica Awards lesen Sie auch im nächsten Heft (47/2016).


Autor:

Daniela Strasser, W&V
Daniela Strasser

Redakteurin bei W&V. Interessiert sich für alles, was mit Marken, Agenturen, Kreation und deren Entwicklung zu tun hat. Außerdem schreibt sie für die Süddeutsche Zeitung. Neuerdings sorgt sie auch für Audioformate: In ihrem W&V-Podcast "Markenmenschen" spricht sie mit Marketingchefs und Media-Verantwortlichen über deren Karrieren.



11 Kommentare

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Anonymous User 18. November 2016

Egal wer alles auf den Credits steht, das Artwork ist zu 100% geklaut. Andreas, du brauchst nichts zu erklären, alle wissen es bereits. Der verantwortliche darf gerne gekündigt werden.

Anonymous User 18. November 2016

@insider: Stimmt, die müssen heute an den Epica Award geschrieben haben damit sie das rückwirkend auf deinen Kommtar hier einfügen.
http://winners.epica-awards.com/2016/winner/45-06908-OUT/grabarz-partner-werbeagentur-gmbh/capuchin-monkey

Anonymous User 18. November 2016

Bei den Credits wurde der Künstler nie genannt. Offenbar hat man schnell etwas neu eingerichtet um die Leute hier ruhig zustellen. Schöne Aktion und trotzdem am Ende geklaut!

Anonymous User 18. November 2016

@Andreas: Na, dann ist doch alles gut. War nur bisher (siehe beispielsweise adsoftheworld) nicht immer der Fall.

Anonymous User 18. November 2016

Visuelle Anleihen ... die Idee ist doch ganz anders ... ;-)

Anonymous User 18. November 2016

Hallo Hater,
schaut doch mal in die Credits der Arbeiten bevor ihr euch das Maul zerreißt.

Gruss Andreas

Anonymous User 18. November 2016

@WeltderWunder: Das hat niemand am Ende der Awardsaison gemerkt, denn es stand doch von Anfang an im Netz in diversen Kommentaren. Ich finde es nur etwas traurig, wenn eine Agentur wie Grabarz zu solchen Tricks greift, die sie doch eigentlich nicht nötig hätten. Was hätte man verloren, wenn man dem Künstler gesagt hätte: Wir finden deine Idee super, da würden wir gerne gemeinsam mit dir eine Kampagne für einen guten Zweck draus machen?

Anonymous User 18. November 2016

und das merken die werbetrolls hier tatsache am ENDE der awardsaison?
nachdem das den globus rauf und runter gewonnen hat? und in allen postillen schon zigmal gefeatured wurde? respekt. damit erklärt ihr euch auch direkt selbst, warum es gewinnt. der mustopf ist größer, als man denkt. und tiefer.

Anonymous User 18. November 2016

http://www.andreaslie.com/Natural-Causes

Original Arbeit von:
Andreas Lie

Anonymous User 18. November 2016

Ich hoffe doch sehr, man hat bei der Einreichung der Robin Wood-Motive den norwegischen Künstler Andreas Lie als Urheber der Idee genannt, oder?

Anonymous User 18. November 2016

Die Robin Wood Print Anzeigen sind 1:1 kopiert. Der Künstler wird sich bestimmt über einen Link freuen.

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