Etatvergabe :
Grey gewinnt Pitch bei Pilsner Urquell

Die Networkagentur Grey konnte sich im Pitch um den Etat von Pilsner Urquell gegen mehrere Konkurrenten durchsetzen.

Text: Markus Weber

Die Networkagentur Grey hat sich beim Pitch um den Etat von Pilsner Urquell gegen mehrere Konkurrenten durchgesetzt. Nachdem Grey sich bereits um die strategische Neupositionierung der Marke gekümmert hat, hatte die Agentur nun auch im Rennen um den kommunikativen Auftritt am Ende die Nase vorn.

"Grey hat von Anfang an den Markenkern sehr gut verstanden und neu interpretiert, um Pilsner Urquell authentisch und anspruchsvoll für unsere Zielgruppe zu positionieren", erklärt Frank Höhler, der Deutschlandchef von SAB Miller Brands Europe. "Die Kreation bricht mit den Konventionen der klassischen Bierwerbung und schafft Identifikation und Bindung auf einer emotionalen Ebene, auch wenn das nicht allen potenziellen Konsumenten schmecken wird, aber das ist durchaus beabsichtigt."

Passend dazu lautet der neue Claim für das erste Bier nach Pilsner Brauart: "Pilsner Urquell. Nichts für Unentschlossene. Seit 1842." Alessandro Panella, Geschäftsführer Strategie bei Grey, freut sich über den Neukunden: "Wir sind sehr stolz die 'Mutter aller Pilsbiere' betreuen und die starke Haltung von Pilsner Urquell frisch inszenieren zu dürfen, um damit für Differenzierung im gesättigten deutschen Biermarkt zu sorgen."

Grey kümmert sich fortan um die klassische Werbung und um den Onlineauftritt, die Grey-Tochter K102 um die Mediastrategie und den Mediaeinkauf.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.