Grey Berlin :
Grey verliert Berliner Standortchef Matthias Meusel

Meusel hat gekündigt: Der (alleinige) Geschäftsführer von Grey Berlin wird die Networkagentur im Frühjahr verlassen. Er will sich einer neuen Aufgabe widmen.

Text: Markus Weber

- 9 Kommentare

Matthias Meusel geht: Wer nun Grey Berlin führen soll, ist nicht bekannt.
Matthias Meusel geht: Wer nun Grey Berlin führen soll, ist nicht bekannt.

Matthias Meusel, der alleinige Geschäftsführer von Grey Berlin, wird die Networkagentur in diesem Frühjahr verlassen. Der Standortchef habe gekündigt, weil er sich einer neuen Aufgabe widmen wolle, heißt es. Wo es ihn genau hinzieht, ist nicht bekannt. Auch die Frage der Nachfolge ist noch nicht geklärt.

Für die Agentur ist Meusels Abgang ein herber Verlust. Der ehemalige Marketingchef von Mobile.de hatte vor drei Jahren bei Grey angeheuert, um den Hauptstadt-Standort zusammen mit Oliver Handlos aufzubauen (im Sommer 2015 wechselte Handlos nach New York).

Grey Berlin konnte im vergangenen Jahr Toyota und Weber-Grill als Kunden gewinnen. Weitere Auftraggeber sind unter anderem Bosch, Discovery Networks, Welt am Sonntag und Tirendo. Die Biermarke Heineken musste die Agentur an Heimat Active abgeben.

Mit ihrem Kunden Soundcloud gewann Grey Berlin im Jahr 2015 sensationell den Cannes-Grand-Prix.

Meusel möchte sich und seiner Familie zunächst eine kurze Pause gönnen, um danach mit voller Kraft zu neuen Ufern aufzubrechen.

Grey-Deutschlandchef Dickjan Poppema äußerte sein großes Bedauern: Grey Berlin sei unter Meusels Führung "zu einem wichtigen Treiber unserer Repositionierung im Markt geworden", so der Agentur-CEO. Ohne Grey Berlin stünde die Grey-Gruppe nicht so gut da, wie sie es derzeit tue: "Dafür danke ich Matthias sehr und wünsche ihm alles erdenklich Gute für seinen weiteren Karriereweg."


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



9 Kommentare

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Anonymous User 26. Januar 2017

Grey kann froh sein.

Anonymous User 26. Januar 2017

Der Meusel hat wenigstens eine Meinung, wenn manchmal auch speziell. Zumindest setzt er sich regelmäßig für uns Agenuren ein für mehr Achtung/Wertschätzung auf Kundenseite. Das macht so ehrlich und offen kaum jemand! Für Grey ist es einfach nur schade und bedauerlich. Bleibt das Schnellboot jetzt noch das Schneelboot oder gibt's bald nur noch den alten Düsseldorfer Tanker? Berlin ist halt Berlin. Gute NB-Erfolge und Arbeiten in den letzten Jahren. Respekt.

Anonymous User 25. Januar 2017

Wem es so wichtig ist, vom ersten bis zum letzten Tag als (alleiniger, sic!) GF gefeiert zu werden - auf jedem Bild, in jeder PM - obwohl auch hier sich ein gesamtes Team (und äusserst fähige Kreative) gewirkt haben, der darf jetzt mal alleine was reißen. Alles Gute dafür! Und noch mehr Glück für die, die übrig bleiben und jetzt schauen können, wo sie bleiben. Bernd Billbach - I like !

Anonymous User 25. Januar 2017

Grey hat Meusel und seinem Team eine Menge zu verdanken. Pietsch weg, Meusel weg. Schwierig für Grey.

Anonymous User 25. Januar 2017

GREY ist nach wie vor ein guter Name. Aktuell ist BARMER eine schöne Arbeit. Bye, bye Matthias!

Anonymous User 25. Januar 2017

Ohne Grey Berlin wäre Grey in der Tat gar nichts.

Anonymous User 25. Januar 2017

Meusel und Team haben gut geliefert und eine tolle Story in Berlin erzählt. Das verdient Achtung! Hut ab an die Truppe! Einige gute menschen weg bei Grey..! Mal sehen was da jetzt nachwächst.

Anonymous User 25. Januar 2017

Was, Herr Billbach, wollen Sie hier? Was, Herr Billbach, haben Ihnen Herr Meusel, "Horizont" oder "W&V" getan? Wenn Sie nichts Konkretes haben, bei dem man Ihnen helfen kann, dann unterlassen Sie doch so was bitte. Oder: Trollen Sie sich einfach.

Anonymous User 25. Januar 2017

Geht er jetzt endlich Vollzeit zu W&V und Horizont um jeden umgekippten Sack Reis in der Kommunikationsbranche ein Thinkpiece zu widmen und seinen Senf dazu zugeben?

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