"Ich bin immer erreichbar - außer, wenn der BVB spielt"

Mails am Wochenende und die Chef-SMS zur "Tatort"-Zeit: Der Zwang zur ständigen Erreichbarkeit nervt. W&V Online hat sich in der Branche umgehört. Wie gehen Agentur- und Marketing-Manager mit der Erreichbarkeit am Wochenende um? Was erwarten Sie von Ihrem Team? Die Umfrage.

Text: Uli Busch

13. Jun. 2012

Noch schnell eine Mail am späten Abend und wenn’s brennt kommt die SMS vom Chef auch am Sonntag: Ständige Erreichbarkeit gilt in der Kommunikationsbranche als normal. Für manche Werber und Marketer ist es echter Fluch, für andere eine Art Statussymbol und für die meisten wahrscheinlich irgendetwas dazwischen. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat sich gerade öffentlichkeitswirksam via "Bild"-Zeitung gegen den permanenten "Handy-Stress" ausgesprochen. Unternehmen wie Volkswagen und die Telekom wollen das Problem durch interne Regelungen in den Griff bekommen und Microsoft-Managerin Dorothee Ritz hat ihren Mitarbeitern öffentlich verboten, am Wochenende auf ihre Mails zu antworten. Aber wie sieht es in der Branche wirklich aus? W&V Online hat Agenturchefs und Medien-Manager gefragt: Wie gehen Sie persönlich mit der Erreichbarkeit am Wochenende um? Und was erwarten Sie von Ihrem Team? Wann haben Sie das letzte Mal am Sonntag einen Mitarbeiter angerufen? (fz/ps/lr/aj)


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