Kreation des Tages :
Irrer Mix für den Adidas "Glitch"

Mit einem wilden Mix aus Animationen, GIFs, Retro-Bildern und Live-Bewegtbild mit Profis bewirbt Regisseur Zac Ella für Adidas den Wechselschuh "Glitch". Wirr - und interessant.

Text: Frauke Schobelt

Schwer verdaulich für ältere Zielgruppen: Der neue Film für den Adidas "Glitch".
Schwer verdaulich für ältere Zielgruppen: Der neue Film für den Adidas "Glitch".

Nach der Sichtung dieses Spots von Adidas ist einem ein bisschen schwindelig. Was vermutlich daran liegt, dass man nicht zur jungen Zielgruppe gehört und so viele Bildschnipsel und Eindrücke nicht mehr so schnell verarbeiten kann. Beim zweiten Anschauen wird dann klar, worum es geht: Adidas bewirbt "Glitch", einen innovativen Fußballschuh, bei dem sich das Outfit immer wieder wechseln lässt. Wie Socken stülpt man die Außenhülle oder "Skins" über den Innen-Schuh. So können sich stilbewusste Spieler in der ersten Halbzeit  für lila entscheiden und in der zweiten für grau-gestreift.

Der Regisseur Zac Ella von Agile Films durfte sich für Adidas austoben, um junge Spieler zwischen 16 und 20 für den Luxus-Schuh zu gewinnen. Die Kampagne besteht aus einem Markenfilm, drei Produktfilmen und einem Erklärvideo. 

Der Markenfilm ist eine wilde Aneinanderreihung von verschiedenen Animationsstilen, knallbunten GIFs, Schnipseln im Retro-Microsoft-Stil, Live-Bewegtbild und Footage, garniert mit Profi-Spielern von Liverpool, Arsenal and Paris St Germain. Wirr - und interessant.   

Der Markenfilm:

Die weiteren Videos:

Der Adidas "Glitch" ist seit 2016 auf dem Markt. Das Basispaket mit Innenschuh und zwei Außenhäuten kostet rund 300 Euro. Den Schuh kann man jedoch nicht im Laden und auch nicht online kaufen, sondern nur über die "Glitch"-App. Und auch da darf man nicht einfach mitspielen, sondern braucht erst einen Einladungscode von der Glitch-Community. 


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.


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