Jung von Matt und das Konzerthaus Dortmund machen Schluss mit Klassik

Mit der Kampagne "Konzertmilch" für das Konzerthaus Dortmund hat Jung von Matt mehrere große Awards abgeräumt. Der Spot für für die Reihe "Junge Wilde" verkündet indes "das Ende der klassischen Klassik". Film ab!

Text: Sebastian Blum

Die Kreativen bei Jung von Matt haben ein etwas anderes Verhältnis zu klassischer Musik: Da kann schon mal die Sinfonie in Es-Dur von Joseph Haydn für die Kuh herausspringen - wie in der preisgekrönten Kampagne "Konzertmilch" für das Dortmunder Konzerthaus. Für dessen Reihe "Junge Wilde" verzichten die Agentur indes auf Kuhstall. Denn im Film "Das Ende der klassischen Klassik" steppt der Punk.

Alles beginnt dramatisch auf verdunkelter Bühne - die jungen Ausnahmetalente an ihren Instrumente. Virtuos gleiten Musikerhänder über Tasten und Saiten. Dabei nimmt der Film stets an Fahrt zu. Am Schluss ist dann nicht mehr viel übrig von Flügel, Violoncello, Klarinette und Geige. Was zurückbleibt ist eher Schlachtfeld als Bühne.

Mit dem Format "Junge Wilde" bietet das Konzerthaus Dortmund jungen Musikern eine Plattform. Die Klassik-Derwische im Spot sind hierbei schon die dritte Generation. Mit dabei in dieser Saison: Vilde Frang, Andreas Brantelid, Khatia Buniatishvili, Ray Chen, Jan Lisiecki, Sebastian Manz und Anna Prohaska.

Als Produktionsfirmen zeichnen Markenfilm aus Wedel und Infected Postproduction verantwortlich. Regie führte Mario Zozin. Creative Director ist Jens Pfau. Weitere Kampagnen für das Konzerthaus Dortmund seien derzeit nicht geplant, teilt Jung von Matt auf Nachfrage von W&V Online mit.